Der Journalist als Verkäufer – mehr davon!

Prognosen und Prophezeiungen sind mit Vorsicht zu genießen, denn nicht immer gehen sie auf, wie die Entwicklung des Mediengeschäfts während der Corona-Pandemie zeigt. Eine Depression macht sich kaum bemerkbar, im Gegenteil. Das liegt auch daran, dass Journalisten ihr eigenes Geschäft nun besser verstehen. Und nicht nur das: Sie handeln endlich. 

Hatten Journalisten zu Beginn der Pandemie noch mit leichtem Grusel die Schlagzeile vom „media extinction event“ geteilt, wurde es im vergangenen Jahr erstaunlich still in Sachen Horrorszenarien. Und nun prophezeit der neue Trend-Report des Reuters Institutes aus Oxford so etwas wie einen Bullen-Markt: Das Abo-Geschäft floriert und selbst der schon totgesagte digitale Anzeigenmarkt meldet sich mit Kraft zurück – dem Online-Handel sei Dank. 59 Prozent der 246 vom Reuters Institute befragten Führungskräfte aus 52 Ländern melden steigende Erlöse, für 2022 erwarten sogar drei von vier Befragten (noch) bessere Geschäfte. Hurra, da geht was!

Man sollte einschränken, dass die jährliche Umfrage nicht repräsentativ ist. Es melden sich jene zu Wort, die ohnehin engagiert und womöglich stolz auf ihre Erfolge sind. Trotzdem ist die Lage offenbar besser als die Stimmung. Die Pandemie ist kein „media extinction event“ geworden, sondern ein „media empowerment event“.

Journalisten hätten früher agieren sollen 

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Alexandra Borchardt
Alexandra Borchardthttps://alexandraborchardt.com/
Dr. Alexandra Borchardt ist Journalistin mit mehr als 25 Jahren Berufspraxis, 15 davon in Führungspositionen (Süddeutsche Zeitung, Plan W). Sie ist Buchautorin, Beraterin und Medienforscherin mit besonderem Blick für Leadership und Digitalisierung.

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