So soll der Musk-Beitrag in die Welt gekommen sein

Bislang wollte niemand der Verantwortlichen aufklären, wie der Gastbeitrag von Elon Musk in die Welt kam. Nun meldet sich jemand zu Wort, der sowohl die Idee gehabt als auch vermittelt haben will. Zudem hat Medieninsider weitere Details zum Protest in der Redaktion.

Die Veröffentlichung des Gastbeitrages von Elon Musk in der Welt, in dem er seine Wahlempfehlung für die AfD ausführt, hat nicht nur für Protest gesorgt, sondern auch für viele Fragen. Eine der zentralen: Auf wessen Initiative kam der Beitrag zustande? Medieninsider berichtete: Selbst intern haben sich die Verantwortlichen dazu kaum geäußert, sind konkrete Antworten schuldig geblieben. Das Verhalten heizte in den vergangenen Tagen zahlreiche Spekulationen an – vor allem aber eine: dass Verleger Mathias Döpfner seinen Bekannten Elon Musk angestiftet haben und den Beitrag in die Redaktion getragen haben könnte.

Eine aktive Rolle Döpfners wäre besonders sensibel, weil sich Teile der Welt-Redaktion damit weiter verraten fühlen dürften, vor allem aber, weil dies als eine umstrittene politische und redaktionelle Einflussnahme des Verlegers gewertet werden würde. Als eine, die böse Erinnerungen an Döpfners Ansage „Please stärke die FDP“ wecken würde.

Auch wenn die redaktionelle Führung der Welt bemüht darum war, den Verdacht vom Verleger wegzulenken, ohne konkret zu werden, blieb Skepsis. Doch nun meldet sich jemand zu Wort, der die Verantwortung fürs Zustandekommen des Beitrages proklamiert und den man bislang wohl nicht auf dem Zettel gehabt haben dürfte.

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Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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