Mit fast sechs Millionen validen Downloads lag „Ronzheimer“ im Juli im Podcast-Ranking der AG.MA ganz vorn. Daniel van Moll ist Executive Producer des Formats. Er gewährt uns einen Einblick in den Maschinenraum, spricht über die Strategie hinter dem Podcast, die Monetarisierung und warum Journalismus bei ihm im Team eine Art Grundhaltung ist. Ein Deep Dive rund um den Podcast-Überflieger der vergangenen Monate.
Sie sind Produzent des täglichen Politik- und Nachrichtenpodcasts „Ronzheimer“ mit Paul Ronzheimer. Zum Start gefragt: Was macht Paul Ronzheimer so außergewöhnlich?
Daniel van Moll: Das ist ein guter Begriff, denn Paul ist wirklich außergewöhnlich. Das soll keine Lobhudelei sein oder ein Satz, weil ich mit ihm zusammenarbeite. Paul tickt ganz anders als alle anderen Journalisten, die ich kenne – und ich arbeite seit etwa 30 Jahren bei verschiedenen Unternehmen in dieser Branche. Paul hat eine unfassbare Inselbegabung, sich in ein Thema reinzudenken und kann daher Interviews so führen, wie sie nicht oft geführt werden. Hinzu kommt, dass er ein unermüdlicher Netzwerker ist, weil er interessiert ist an Kontakten – und diese pflegt. Das ist auch sein Erfolgskonzept, denn Podcasts haben wir nicht erfunden. Wir haben uns aber in zwei Jahren wie in einem Abnutzungskampf und verbunden mit Schweiß und Tränen ganz nach oben gearbeitet.
Hier findest du verschiedene Optionen, um Medieninsider zu lesen.
Du bist schon Mitglied?

