Cerstin Gammelin wird Steinmeier-Sprecherin, Marc Brost Reden-Schreiber

Cerstin Gammelin wird Sprecherin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in dessen zweiter Amtszeit. Das gab die Journalistin auf Twitter bekannt. Auf dieser Position löst sie Anna Engelke ab, die ab Oktober 2022 wieder als Redakteurin für den NDR arbeiten wird. Gammelin ist bisher stellvertretende Leiterin der Parlamentsredaktion bei der Süddeutschen Zeitung und seit der Bundestagswahl thematisch zuständig für den Bundeskanzler.

Ebenfalls auf Twitter kündigte Zeit-Politikchef Marc Brost an, künftig die Reden des Staatsoberhauptes zu schreiben sowie sich um Strategie und politische Planung zu kümmern. Bisher füllte Wolfgang Silbermann diese Rolle aus. Über beide Personalien hatte zuerst der Spiegel berichtet.

Keine Personalie mehr verpassen und kostenlos den Newsletter von Medieninsider abonnieren oder direkt Mitglied werden.

Sparprogramm beim Spiegel

0
Im November stellte sich die Spiegel-Geschäftsführung überraschend neu auf. Das Führungsteam um CEO Thomas Hass erbat sich eine Schonfrist. Sie endet nun mit einem millionenschweren Sparprogramm.

Umbau im SWR: Was noch für Ärger sorgen kann 

0
Beim Südwestrundfunk sollen die Direktionen reduziert werden. Dabei sollen zwei Amtsträger ausscheiden, obwohl ihre Verträge noch bis 2028 laufen. Damit drohen kostspielige Gehaltsfortzahlungen ohne entsprechende Gegenleistung. 

Radioreform: ARD verpasst selbst gesetzte Sparziele

0
Die ARD muss auch im Hörfunk sparen, doch fällt das offenbar schwer. Medieninsider liegen interne Unterlagen vor, die zeigen: Bisherige Spareffekte sind gering – und selbst gesteckte und zugleich überschaubare Ziele werden nicht einmal erreicht. 
Lese-Letter Marvin Schade

Finanzskandal unter Zeitungsverlegern

0
Diese Woche im Lese-Letter: Finanzskandal beim hessischen Verlegerverband, verfehlte Sparziele bei der ARD – und Lehren aus dem Fall Washington Post. Außerdem: Wie sich der Weser-Kurier-Aufsichtsrat weiter im Dauerstreit verheddert.
Medieninsider-Kolumnistin Alexandra Borchardt, Foto: Ina Abraham

Vom Kaufhaus-Sterben lernen: Was die Washington Post uns lehrt

0
Jeff Bezos opfert die Washington Post aus Angst vor der Macht? Allein das als Grund für die Zäsur zu sehen, greift zu kurz. Medienmanager sollten genau hinschauen.
error: Kopiergeschützt, weil uns das Raubkopieren von ganzen Texten schadet