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Marvin Schade

Marvin ist Gründer und Chefredakteur von Medieninsider. Zuvor war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und für Gabor Steingarts Morning Briefing.

Klara Indernach hat jetzt einen Adelstitel

Die DuMont Mediengruppe launcht ein Portal, das sich ausschließlich mit News rund um Königsfamilien befasst – und hebt eine journalistische Unsitte auf ein neues Level. 

Was ist überhaupt ein „Verlagsangebot“?

Im Lese-Letter diese Woche geht es um die verwirrende Kennzeichnung von „Verlagsangeboten“, Kritik am SZ Institut, die neuen Zahlen aus der Paid-Content-IVW und die Zerlegung von Burda Forward.

Wie das SZ Institut mit der Glaubwürdigkeit der Süddeutschen spielt

Die Zeitung kassiert eine Rüge des Presserats wegen des Verstoßes gegen das Trennungsverbot von Anzeigen und Redaktion. Die Entscheidung trifft einen Nerv – auch intern. Medieninsider vorliegende E-Mails zeigen, dass die Journalisten den Verlag schon früh gewarnt hatten.

Burda Forward schaltet in den Rückwärtsgang

Die Digitaltochter des Medienhauses soll sich wieder auf ihr Kerngeschäft als Publisher konzentrieren. Am Dienstag gab die Geschäftsführung eine neue Strategie bekannt – inklusive betriebsbedingter Kündigungen. Die Maßnahmen unterstreichen: Die Wette auf Google-Reichweite geht nicht mehr auf.

„Keine Verpflichtung zum Kadavergehorsam“

Ein Betriebsrat der Süddeutschen machte in seiner Funktion als Gewerkschafter bei der DJU das Aus der Lokalredaktionen bekannt. Nun wehrt er sich intern gegen Vorwürfe der „Indiskretion“ und „Illoyalität“. Derweil treten die Ressortleiter fürs Regionale aus dem Deutschen Journalistenverband aus.

Welt-Moderator Thomas Klug verwechselt Moderations- mit Stammtisch

Im Lese-Letter diese Woche: Bei der SZ wird von der Zukunft gesprochen – nur nicht darüber, wie sie aussehen soll. Unser Kolumnist fordert eine Neuausrichtung der Lobbyarbeit der Verlage und ein Welt-Moderator verliert mehrfach die Fassung.

„Es geht ums Überleben der SZ“

Abbau im Lokalen, weniger Pauschalisten: Bei einer Vollversammlung machen die Journalisten der Süddeutschen Zeitung ihrem Ärger Luft. Chefredakteur Krach stellt unterdessen klar: Das war längst nicht alles. Der Sparkurs soll bis 2030 weitergehen. Die Details. 

Abendzeitung macht Julian Kares zum neuen Vize

Er folgt Kinga Rustler, über deren Abgang die Abendzeitung weiter schweigt.

Nichts Gutes zum Geburtstag

Zu seinem 60. Geburtstag feierte ihn die DFV Mediengruppe noch per Pressemitteilung und Porträt in der zum Verlag gehörenden Horizont. Ein Jahr später fällt die Überraschung ganz anders aus – Geschäftsführer Sönke Reimers geht.

„Schmerzhaft“: Süddeutsche schließt Lokalredaktionen und streicht Pauschalisten

„Es gibt kein Sparprogramm“, beteuerte Verlagsgeschäftsführer Christian Wegner noch vor wenigen Monaten. Nun stellt sich heraus: Die Budgets der Redaktion werden massiv gekürzt – mit weitreichenden Konsequenzen.

Was vom neuen KSTA-Chef nicht zu erwarten ist

In dieser Woche im Lese-Letter: Der Spiegel kommt auf den Genuss und erweitert sein Portfolio, gleichzeitig macht er mit Bill Gates Schluss. Ex-Bild-Chef Claus Strunz bandelt mit einem Sender an, der wegen Orbán-Verbindungen Schlagzeilen machte.

Matthew Karnitschnig verlässt Politico

Er ist seit 2015 Chief Europe Correspondent, wechselt jetzt zu einem Wettbewerber.