Melanie Amann wechselt zu Funkes Zentralredaktion

Zum 1. Januar 2026 übernimmt Melanie Amann die Position der Chefredakteurin fürs Digitale in der Berliner Zentralredaktion der Funke Mediengruppe. Dort soll sie die Redaktion gemeinsam mit Gründungschefredakteur Jörg Quoos führen. Zusätzlich übernimmt sie die Verantwortung für die „redaktionelle Strategie der Marke Funke“.

Amann verlässt den Spiegel nach monatelangen Auseinandersetzungen mit Chefredakteur Dirk Kurbjuweit. Sie war dort seit 2013 tätig, gehörte seit 2020 der Chefredaktion an und war zuletzt stellvertretende Chefredakteurin. Davor arbeitete sie unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Financial Times Deutschland.

Für die Funke Mediengruppe ist Amann eine Verpflichtung mit Signalwirkung. Die Journalistin gehört zu den derzeit prominentesten Politikberichterstattern des Landes, hat den Spiegel zuletzt immer wieder auch in Talkshows vertreten – etwas, das der Funke Mediengruppe bislang fehlte. In der Zentralredaktion wird die 47-Jährige damit eine strategisch wichtige Ergänzung des amtierenden Chefredakteurs Jörg Quoos. Der 62-Jährige kam 2015 zur Funke Mediengruppe und hat die Zentralredaktion aufgebaut. Seit 2023 ist er auch Herausgeber der Berliner Morgenpost.

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