Mit der Chefin der gleichnamigen Stiftung hinter dem Messenger Signal gewinnt der Medienkonzern eine international anerkannte Technologie-Spezialistin. Die Berufung erfolgt auf einen Abgang, mit dem allerdings nicht zu rechnen war.
2006 begann sie ihre Karriere bei Google und verließ den Konzern 2019 als eine der größten Kritikerinnen von Diskriminierung und Überwachung. Anschließend gründete sie an der New York University das AI Now Institute mit, wurde sowohl 2023 als auch 2024 vom Time Magazine unter die 100 einflussreichsten KI-Experten gewählt. Nun wird Meredith Whittaker, die zudem die Stiftung hinter dem Messenger Signal leitet, Mitglied im Verwaltungsrat von Hubert Burda Media.
Das Gremium entscheidet über die strategische Ausrichtung des Medienkonzerns und gilt damit als inneres Machtzentrum – auch weil hier die Gesellschafter und Unternehmenserben Jacob und Lisa Burda ihren Platz gefunden haben, anstatt sich ins operative Management einzubringen.
Die Berufung ist durchaus ein Scoop, der den Blick allerdings auch auf bislang zwei unbeachtete Personalien im Verwaltungsrat lenkt.
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