Kurz bevor der US-Präsident beim Festdinner der White House Correspondents auf Journalisten trifft, die er gern als Feinde des Volkes beschimpft, stärken zwei Spender das von Donald Trump ungeliebte National Public Radio mit 113 Millionen Dollar.
Thomas Schuler und Steffen Grimberg
Die Nachricht von National Public Radio (NPR) in eigener Sache war vermutlich so nicht in Donald Trumps Sinne: Die Philanthropin Connie Ballmer spendet dem öffentlich-rechtlichen US-Hörfunk 80 Millionen Dollar. Damit soll sichergestellt werden, dass NPR seine Technologie so weiterentwickeln kann, dass sie den Bedürfnissen und Interessen des Publikums gerecht wird – unabhängig davon, über welche Plattformen oder Geräte die Inhalte genutzt werden.
Das NPR mit seinem Motto: „Real news by real humans“ (echte Nachrichten von echten Menschen) ist ein Netzwerk von mehr als 240 öffentlichen Radiosendern; insgesamt übernehmen rund 1.000 nichtkommerzielle sogenannte NPR-Member-Stations Inhalte für ihr eigenes Programm.
Ballmer begründete ihre Spende laut NPR mit den Worten: „Ich unterstütze NPR, weil eine informierte Öffentlichkeit das Fundament unserer Gesellschaft ist und Demokratie starken, unabhängigen Journalismus erfordert.“
Zweiter Spender bleibt anonym
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