„Dallas an der Weser“: Richter fordert Aufsichtsrat zum „Konklave“ auf 

Der Aufsichtsrat der Bremer Tageszeitungen AG wurde sich nicht einig. Nun hat das Amtsgericht einen „Notvorstand“ bestellt – mit klarer Ansage an die Konfliktparteien.

Diese Story startete als „Dallas an der Weser“ und wird zum Vatikan-Thriller – inklusive einer überraschenden Wiederauferstehung durch eine höhere Macht. Nur geht es hier nicht um Fiktion, sondern um einen deutschen Traditionsverlag und zwei Eigentümerfamilien, die mit einem seit Jahren anhaltenden Streit die Zukunft verspielen. Gemeint ist die Bremer Tageszeitungen AG, in der der Weser-Kurier erscheint. 

Weil der tief zerstrittene Aufsichtsrat es bis zum Stichtag 31. Dezember 2025 nicht schaffte, sich auf eine Vertragsverlängerung oder einen Nachfolger für Vorstand David Koopmann (Foto) zu einigen, war dessen Vertrag ausgelaufen. Damit stand das Unternehmen zum Jahreswechsel ohne Führung da – ein Novum und ein vorläufiger Tiefpunkt in der Geschichte des Hauses, der in den Wochen danach sogar noch unterschritten werden sollte. Medieninsider fasst zusammen, was seit der Berichterstattung im Dezember geschehen ist. 

Über einen „Notvorstand“ und eine Wiederauferstehung

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Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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