Mathias Döpfner hat im jüngsten Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die Pflöcke für die kommenden Jahre eingeschlagen. Das Bild, das der Vorstandsvorsitzende zeichnet, ist das eines agilen, hochprofitablen Medienhauses auf Expansionskurs. Ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von sechs Prozent und ein EBIT-Sprung um 51,9 Prozent im ersten Halbjahr 2026 bilden das wirtschaftliche Fundament. Der spektakuläre Coup beim Daily Telegraph unterstreicht den Anspruch, in der englischsprachigen Welt als führender Akteur für liberal-konservativen Journalismus aufzutreten. Doch die digitale Transformation dürfte an einigen Stellen auch Schmerzen verursachen.
Exakt 21627 Zeichen umfasst ein dpa-Stück, das am Donnerstag erschien – und die Branche bewegt. Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer, hat sich umfassend zur Lage seines Konzerns und zur Position Deutschlands geäußert. Er hat dargelegt, wo er mit dem Traditionsunternehmen Axel Springer hin möchte, wie er zu KI und KI-generierten Texten in seinen Medien steht, wie er auf den Sonntag in Sachsen-Anhalt blickt und mehr. Es sind tiefe Einblicke in die Denkweise des Verlagslenkers – die an der ein oder anderen Stelle neue Fragen aufwerfen.
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