Die Hängepartie um einen Web-Ableger von Hart aber fair hat ein Ende. Nach der Sommerpause soll es nun zwei Formate mit Louis Klamroth in der ARD-Mediathek geben. Medieninsider hat Details.
Die Erwartungen aus der ARD an ihn sind hoch. In der sendereigenen Mediathek soll Louis Klamroth jüngeres Publikum mit politischen Themen erreichen – on demand abrufbar, nicht nach einem starren linearen Programmschema wie bei Hart aber fair, seiner Hauptsendung im Ersten. Im Oktober des vergangenen Jahres kündigte die ARD an, 2026 und 2027 werde Klamroth mit einem Web-Format regelmäßig zu sehen sein.
Schon mehr als die Hälfte von 2026 ist inzwischen vorüber – aber ein solches Format ging bisher nicht an den Start. Die ARD-Programmdirektion, der federführende WDR und die beauftragte Produktionsfirma Florida Factual tun sich schwer mit einem passenden Online-Ableger, der Jüngere auch tatsächlich anspricht. Hinzu kommt: Die Zielgruppe ist im Netz nicht primär in der ARD-Mediathek unterwegs, sondern etwa auf Instagram oder YouTube. Doch jetzt zum Ende der Sommerpause kommt Bewegung in die Hängepartie um Louis Klamroths Online-Ableger. Nach Informationen von Medieninsider wollen die Beteiligten programmlich zweigleisig fahren.
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