NDR-Intendantenwahl: Die bisherige Favoritin ist raus

An diesem Freitag soll die Suche nach einer Nachfolge für Joachim Knuth als Intendant des Norddeutschen Rundfunks beendet werden. Nur wenige Tage zuvor wird bekannt: Das Rennen ist offener als zuletzt angenommen.

Sie halten ziemlich dicht. Kaum etwas dringt aus ihrem Kreis nach außen. Der Verwaltungsrat des Norddeutschen Rundfunks (NDR) zeigt sich in diesen Tagen als verschwiegene Gruppe. Seit mehreren Monaten sucht das zwölfköpfige Gremium, unterstützt von einer Findungskommission und externen Personalberatern, eine Führungspersönlichkeit, die den NDR zukünftig leitet.

Intendant Joachim Knuth, seit Januar 2020 im Amt, verlässt im Herbst den Sender. Er tritt dann nach 40 Jahren beim NDR in den Ruhestand. Darüber, wer ihm nachfolgen soll, soll in Kürze eine Vorentscheidung fallen. Am Freitag kommt der Verwaltungsrat zu seiner nächsten Sitzung zusammen, die dann wie üblich hinter verschlossenen Türen stattfinden wird. Punkt 4 der Tagesordnung lautet: „Vorschlag für die Wahl der*des Intendant*in“. Drei Tage vor dem entscheidenden Treffen wird klar: Die bislang als eindeutige Favoritin gehandelte Kandidatin ist nach Informationen von Medieninsider aus dem Rennen.

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Volker Nünning
Volker Nünning
Volker Nünning ist freiberuflich von Bonn aus als Medienjournalist aktiv. Von 2005 bis Ende 2021 war er Redakteur der eingestellten Fachzeitschrift „Medienkorrespondenz“. Seine Themen: Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk, Medienpolitik sowie Medienaufsicht.

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