„Dallas an der Weser“: eine unrühmliche Fortsetzung 

Bei der Bremer Tageszeitungen AG hat der Konflikt eine gewisse Tradition. Wieder einmal liegt der Aufsichtsrat über Kreuz. Einigen sich die Mitglieder nicht, wird David Koopmann wohl gerichtlich durch einen „Notvorstand“ ersetzt.

Die folgende Geschichte hat ein unfreiwilliges, aber treffendes Vorbild. Und wie beim Original soll es eine Neuauflage geben – nur hat diese Seifenoper weniger Fans und ist real. Mit Dallas an der Weser beschrieb Medienjournalistin Ulrike Simon 2018 einen anhaltenden Konflikt zweier Verlegerfamilien, der nun vor einem neuen, vorläufigen Höhepunkt steht.

Die Bremer Tageszeitungen AG, in der der Weser-Kurier erscheint, droht in wenigen Wochen führungslos dazustehen – nicht, weil es keinen Kandidaten für den Posten des Vorstands gäbe, sondern weil die Eigentümerfamilien heillos miteinander zerstritten sind. Werden sie sich am heutigen Donnerstag, wenn der Aufsichtsrat zur letzten geplanten Sitzung dieses Jahres zusammenkommt, nicht einig, drohen unrühmliche Konsequenzen. Dann könnte sogar ein Gericht entscheiden, wie es im Unternehmen weitergeht. 

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Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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