David Biesinger übernimmt die Leitung des neu geschaffenen Business Continuity Managements der ARD, um die Handlungsfähigkeit des Senderverbunds in Krisenfällen sicherzustellen.
Zuvor war das Krisenmanagement bereits beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) aufgebaut worden. Anlass für die Ausweitung ist unter anderem ein viertägiger Stromausfall in Berlin zu Beginn des Jahres nach einem Brandanschlag. Die neue Struktur ist beim RBB angesiedelt, der das Projekt für zunächst zwei Jahre finanziert.
In einem ersten Schritt soll Biesinger eine Bestandsaufnahme der programmlichen, technischen und rechtlichen Abläufe durchführen. Zu seinen weiteren Aufgaben gehören die Definition von Standards und die Vorbereitung strategischer Entscheidungen für die ARD. Er arbeitet dabei mit den relevanten Stellen innerhalb des Senderverbunds sowie auf Bundes- und Landesebene zusammen.
Biesinger war von April 2021 bis März 2025 Chefredakteur des RBB. Von dieser Position trat er infolge einer fehlerhaften RBB-Berichterstattung über den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar zurück. Anschließend übernahm er kommissarisch die Leitung der RBB-Hauptabteilung Programmressourcen.
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