Intendant Tom Buhrow tritt 2024 beim WDR ab

WDR-Intendant Tom Buhrow hat angekündigt, seinen Posten zum 31. Dezember 2024 abzugeben – er strebt also keine dritte Amtszeit an. In der Folge wird der Rundfunkrat des WDR nun ein Verfahren zur Auswahl eines Nachfolgers einleiten.

Buhrow ist seit Juli 2013 Intendant der größten ARD-Anstalt. Währenddessen war er auch zweimal ARD-Vorsitzender: Einmal turnusmäßig von Anfang 2020 bis Ende 2021 und noch einmal kommissarisch von August bis Dezember 2022. Damals hatte Ex-RBB-intendantin Patricia Schlesinger wegen des komplexen Skandals in ihrer Anstalt den ARD-Vorsitz nicht wie ursprünglich geplant angetreten. Seit der Übernahme des Postens durch Kai Gniffke (SWR) ist Buhrow stellvertretender ARD-Vorsitzender.

Keine Personalie mehr verpassen und kostenlos den Newsletter von Medieninsider abonnieren oder direkt Mitglied werden.

Medieninsider-Kolumnistin Alexandra Borchardt, Foto: Ina Abraham

Creator oder Traditionsmarken: Wer bekommt die Jungen? 

0
Die Zukunft des Journalismus entscheidet sich nicht mehr zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien, sondern zwischen journalistischen Werten und der Logik der Creators. Ein Blick auf die neue Frontlinie der Aufmerksamkeit.
Personalien-Meldung bei Medieninsider

Sven Scheffler steigt zum Group CTO bei Ströer auf

0
Er behält parallel seine bisherigen Funktionen als Geschäftsführer und CTO der Ströer Content Group Product & Tech.
Personalien-Meldung bei Medieninsider

Umbau der Chefredaktion der Berliner Zeitung nach Start der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung

0
Philippe Debionne übernimmt den neu geschaffenen Vorsitz der gemeinsamen Chefredaktion der Berliner Zeitung und der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ).

ZDF-Intendantenwahl: Gegenkandidatin für Himmler nominiert 

0
Trotz sechs weiterer Bewerbungen war zu erwarten, dass der Fernsehrat nur Norbert Himmler zur Intendantenwahl zulässt. Nun kommt es zu einer Überraschung: Aus dem Fernsehrat wurde eine Gegenkandidatin nominiert – die ihre Kandidatur später zurückzieht.

Der MDR-Rundfunkrat und die AfD-Brandmauer

0
Im Aufsichtsgremium des öffentlich-rechtlichen Senders sitzen derzeit mehr Regierungsvertreter als vorgesehen, darunter Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. Nehmen die Beteiligten das Rechtsrisiko aus Sorge vor der AfD in Kauf? 
error: Kopiergeschützt, weil uns das Raubkopieren von ganzen Texten schadet