Roman Deininger soll SZ-Vize werden

Roman Deininger soll zum 1. April 2026 stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung werden. Der 47-Jährige würde damit das Führungsteam um Chefredakteurin Judith Wittwer verstärken und als zweiter Stellvertreter neben Ulrich Schäfer fungieren, der dieses Amt seit 2020 bekleidet.

Die Berufung steht gemäß Redaktionsstatut noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Redaktionsvertretung, den so genannten Impressionisten.

Roman Deininger ist seit 19 Jahren für die SZ tätig, zuletzt als Chefreporter. Nach seinem Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in München, Wien und New Orleans sowie einer Promotion über US-Politik absolvierte er von 2007 bis 2009 sein Volontariat bei der SZ.

Mit der Ernennung Deiningers besetzt die SZ die Position in der Chefredaktion nach längerer Vakanz neu. Deininger folgt auf Alexandra Föderl-Schmid, die Anfang 2024 nach Vorwürfen zu handwerklichen Fehlleistungen aus der Chefredaktion ausgeschieden war. Föderl-Schmid kehrte im Sommer 2024 zunächst als Nachrichtenchefin zurück und wechselte kürzlich auf eine Korrespondentenstelle nach Paris.

Die Erweiterung der Führungsebene erfolgt zudem nach dem Ausscheiden von Co-Chefredakteur Wolfgang Krach Ende 2025, wodurch die Chefredaktion zuletzt verkleinert worden war.

Keine Personalie mehr verpassen und kostenlos den Newsletter von Medieninsider abonnieren oder direkt Mitglied werden.

Martin Murphy verlässt Bild schon wieder 

0
Er kam erst vor einem Jahr, um das Investigativteam von Springers Boulevardtitel auszubauen. Nun geht Martin Murphy wieder – sein neues Ziel steht bereits fest. 
Johanna Drachenberg | Credits: Jorma Rohlfs

Johanna Drachenberg wechselt vom Weser-Kurier zum Spiegel

0
Ihr Weggang wird intern auch als Folge aus dem Gesellschafterstreit bei der Bremer Tageszeitungen AG gewertet.
Personalien-Meldung bei Medieninsider

Stefan Betzold verlässt Bauer Media Group

0
Er scheidet auf eigenen Wunsch aus.

Und täglich grüßt der Notvorstand

0
Das OLG Bremen bestätigt David Koopmann als Notvorstand der Bremer Tageszeitungen AG. Nur ist der Machtkampf damit nicht beendet. Was als „Dallas an der Weser“ begann und sich zum Vatikan-Thriller entwickelte, erinnert nun vielmehr an Täglich grüßt das Murmeltier.
Personalien-Meldung bei Medieninsider

Charlotte Morré wird Chefredakteurin von Tagesspiegel Background

0
Morré wechselt innerhalb der DvH Medien GmbH von der Schwesterpublikation Handelsblatt auf den Posten.
error: Kopiergeschützt, weil uns das Raubkopieren von ganzen Texten schadet