In Berlin ist der Spiegel der Zukunft ganz nah – zumindest räumlich. Im Schatten des bekannten Futuriums im Berliner Regierungsviertel unterhält das Nachrichtenmagazin seine Hauptstadtrepräsentanz. Eine Woche im Monat arbeitet Dirk Kurbjuweit von hier. Der Chefredakteur empfängt in einem bescheidenen Eckbüro mit Blick auf den gegenüberliegenden Hauptbahnhof. Ein passender Ort also, um über Verzögerungen im Betriebsablauf und den Blick nach vorn zu sinnieren.
Im Interview mit Medieninsider spricht Dirk Kurbjuweit über:
- das frisch aufgelegte Sparprogramm, welche redaktionellen Bereiche für ihn als unantastbar gelten, und weshalb der Spiegel trotz der Abgänge junger Talente nicht an der falschen Stelle spart.
- die „Digital First“-Strategie und wie ein Print-Relaunch mit originären Formaten dazu passt.
- den Auflagenwettbewerb mit der Zeit und weshalb er den Spiegel nicht mit ihr vergleichen will.
- ein gescheitertes Experiment für einen politischen Podcast und wie der Spiegel es nun neu auflegen will.
- Pläne, um den Spiegel nahbarer zu machen, und Kritik an seinem Führungsstil.
Medieninsider: Herr Kurbjuweit, wie irre sind Sie eigentlich?
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