Wie ein Management-Buy-out funktioniert

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Schön, dass du dabei bist! Was dich in dieser Woche unter anderem im Lese-Letter erwartet:

► 2013 löste Impulse-Chefredakteur Nikolaus Förster das Magazin aus Gruner + Jahr heraus – während der Verlag nun zerschlagen wird, feiert er zehn Jahre Unabhängigkeit 

► Das Internet ermöglicht, rund um die Uhr zu veröffentlichen, unser Partner azernis hat analysiert, wann deutsche Publisher veröffentlichen – und dabei weiter Print-Abhängigkeiten entdeckt

► Am Montag war Vassili Golod bei Hart aber fair, am 28. Februar kommt der Ukraine-Korrespondent der ARD zu unserem Q&A – und du kannst dabei sein


Dieser Text ist die Archiv-Fassung des wöchentlichen Lese-Letters. Um zukünftige Ausgaben gratis zu lesen kannst du ihn per E-Mail abonnieren:

Die radikalen Maßnahmen von Bertelsmann- und RTL-CEO Thomas Rabe, zahlreiche Magazine des einstigen Verlagshauses Gruner + Jahr einzustellen, haben selbst Branchenkenner überrascht. 22 Titel – die meisten Line Extensions verbleibender Marken – wird es zukünftig definitiv nicht mehr geben. Für andere gibt es Hoffnung: Nach lauten Protesten wird über das eigentlich besiegelte Schicksal von Geo Epoche erneut verhandelt. Und auch 22 weitere Assets könnten eine Zukunft haben – sofern Bertelsmann es gelingt, sie zu verkaufen. 

Unter den Marken, die nur abgestoßen statt abgeschafft werden sollen, befinden sich Titel wie Essen & TrinkenBeefFlow, P.M.Business Punk oder das Fußballmagazin 11 Freunde. Wer sie übernehmen wird: noch unklar. Möglich aber, dass sich ein Käufer in den eigenen Reihen befindet. 

Zumindest bei einigen Titeln dürfte ein Management-Buy-out nicht abwegig sein. Deshalb lohnt es sich auf jemanden zu schauen, der einen solchen Weg bereits gegangen ist – beispielsweise auf Nikolaus Förster

Förster war damals Chefredakteur des Magazins Impulse, das mit der Auflösung der Wirtschaftsmedien (u.a. Financial Times Deutschland) ebenfalls keine Zukunft mehr bei Gruner + Jahr haben sollte. Anstatt sich ein ungewisses Schicksal bestimmen zu lassen, entschied er, es selbst in die Hand zunehmen. Er kaufte das Business-Magazin und löste es aus eben jenem Verlag heraus, der nun vollends zerschlagen wird. Seither sind zehn Jahre vergangen.

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Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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