Dr. Döpfner, der „Monsterjäger“ und die Frage nach den Quellen

Der Plagiatsverdacht besteht schon seit 2020 – wieso kommt er erst jetzt raus?

Die Universität Frankfurt überprüft die Doktorarbeit von Mathias Döpfner. Die Untersuchung soll aufklären, ob der heutige Springer-CEO plagiiert hat. Etwa 28 Stellen stehen derzeit im Raum, bei denen Döpfner für seine im Jahr 1991 veröffentlichte Arbeit „Musikkritik in Deutschland nach 1945: Inhaltliche und formale Tendenzen – eine kritische Analyse“ handwerklich unsauber gearbeitet haben soll.

Es geht um falsche Zitierungen, fehlende Literaturangaben, auch der Vorwurf eines Strukturplagiats wurde geäußert.

Der Verdacht, Dr. Döpfner könnte gegen die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen haben, steht seit vergangener Woche in der Öffentlichkeit. Der Spiegel und BuzzFeed hatten zuerst über das Verfahren an der Goethe-Universität berichtet. Dort wird seit Februar geprüft – dabei ist der Verdacht bereits viel älter. Weshalb kommt er erst jetzt raus?

Die Rolle der Plagiatsjäger

Auslöser der Untersuchung ist Martin Heidingsfelder.

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Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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