Teurer als angegeben: Das kostet der Einzug des Rundfunkbeitrags wirklich

191 Millionen Euro sind 2024 allein dafür angefallen, den Rundfunkbeitrag überhaupt einzuziehen. Doch nach Recherchen von Medieninsider sind die Kosten deutlich höher als offiziell angegeben. 

Für jede Wohnung und jedes Unternehmen in Deutschland ist er Pflicht: der Rundfunkbeitrag. 8,74 Milliarden Euro brachte er im vergangenen Jahr ein, um daraus ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Landesmedienanstalten zu finanzieren. Pro Tag sind das umgerechnet knapp 24 Millionen Euro.

Dass dieser Geldstrom nicht abreißt, ist Sache des sogenannten Beitragsservice (bis 2013: Gebühreneinzugszentrale, GEZ). Er erfasst gebührenpflichtige Haushalte oder Unternehmen und zieht von dort den Rundfunkbeitrag ein. Die Verwaltung der rund 47 Millionen Konten (2024) hat ihren Preis: Auf rund zwei Prozent der Gesamterträge belaufen sich jedes Jahr die Kosten des Beitragsservice, vor allem für Personal und IT. 2024 waren das insgesamt knapp 191 Millionen Euro, wie der Beitragsservice in seinem Jahresbericht dokumentiert. So transparent die Kosten zum Einzug der Rundfunkgebühren seitens des Beitragsservice angegeben sind, so sind sie dennoch nicht vollständig, wie Recherchen von Medieninsider zeigen. 

Wie hoch die Kosten wirklich sind und weshalb sie nicht konkret genannt werden

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Volker Nünning
Volker Nünning
Volker Nünning ist freiberuflich von Bonn aus als Medienjournalist aktiv. Von 2005 bis Ende 2021 war er Redakteur der eingestellten Fachzeitschrift „Medienkorrespondenz“. Seine Themen: Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk, Medienpolitik sowie Medienaufsicht.

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