Home-Office-Debatte: So riskieren (Medien-)Unternehmen eine Kündigungswelle

Die Pandemie ist nicht weg, die Diskussion um den Arbeitsplatz im Büro aber wieder zurück. Gelingt die Identifikation mit dem Medienunternehmen auch, wenn man sich nicht mehr täglich im Büro trifft? Wie viel Home-Office ist möglich und wie viel Anwesenheit nötig, um sich zugehörig zu fühlen?

Laut der regelmäßigen Befragung des Future Forums der Boston Consulting Group ist ein knappes Drittel (32 Prozent) der deutschen Mitarbeitenden mittlerweile wieder vollständig im Büro, also fünf Tage pro Woche. Darunter hat allerdings die Stimmung der Beschäftigten deutlich gelitten: Bei Mitarbeitenden mit voller Büropräsenz sind die Werte der Work-Life-Balance seit Ende vergangenen Jahres um 50 Prozent gefallen, während es bei Beschäftigten in hybriden oder remoten Arbeitsverhältnissen nur 19 beziehungsweise 17 Prozent sind. Was sind also die Erwartungen der Mitarbeitenden in Deutschland?

Klare Präferenz für hybrides und zeitlich flexibles Arbeiten

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Claudia Michalskihttps://omc-berlin.de/
Claudia Michalski ist geschäftsführende Mehrheitsgesellschafterin der OpenMind Management Consulting in Berlin. Zuvor war sie 25 Jahre als Medienmanagerin tätig, zwölf davon als Geschäftsführerin beim Beuth Verlag und der Handelsblatt Media Group.

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