StartKolumne

Kolumne

„News Avoidance“ ist nicht das Problem

Der mediale Graben: Fast die Hälfte aller Menschen weltweit meidet gelegentlich Nachrichten. Doch das wahre Problem ist nicht die Nachrichtenvermeider – sondern jene, die ganz verloren scheinen.

Inseratenkorruption in Deutschland?

Das Europäische Medienfreiheitsgesetz verpflichtet sowohl Behörden als auch Medien, staatliche Werbegelder öffentlich zu machen. Dieser Fortschritt bleibt aber hinter den Möglichkeiten zurück. Wie man es besser macht, zeigt ausgerechnet Österreich.

EuGH-Urteil: Und plötzlich ist das Plattformprivileg angreifbar

Der Streit um eine Blitzer-App rüttelt am rechtlichen Fundament des digitalen Raums: Das Urteil ist auch für klassische Medienhäuser im Kampf gegen Big Tech von großer Bedeutung.

Der Stop-Doing-Test: So bleibt die Strategie keine Floskelwolke

Schluss mit den Lippenbekenntnissen: Fast jedes Medienhaus hat heute eine Strategie – doch im Redaktionsalltag siegen oft wieder Bauchgefühl und Routine. Warum das „Execution Gap“ die Branche blockiert und was Chefs dagegen tun können.

Schluss mit der Haftungsfreiheit für Social-Media-Plattformen

Plattformen sind längst die neuen Leitmedien unserer Zeit, scheuen aber hartnäckig die Haftung für ihre Inhalte. Wie sich die algorithmische Willkür bändigen und durch journalistische Standards ersetzen lässt.

Im Zeitalter von KI: Wie Nutzwert seinen Wert behält

„Sorry, the explainer is dead“: Sind Large Language Modelle das Ende von Service-Journalismus? Das muss nicht sein – wenn Publisher einige Dinge beachten. 

Wie der Klimajournalismus an Temperatur verliert

Während die Wetterextreme zunehmen, verliert das Interesse in Redaktionen an Thermik. Wie der Journalismus es schaffen kann, dass die Klimaberichterstattung nicht vollends erkaltet und was sich für andere Dauerbrennerthemen lernen lässt.

Vom Kaufhaus-Sterben lernen: Was die Washington Post uns lehrt

Jeff Bezos opfert die Washington Post aus Angst vor der Macht? Allein das als Grund für die Zäsur zu sehen, greift zu kurz. Medienmanager sollten genau hinschauen.

Trends 2026: Die unerträgliche Langsamkeit des Seins

Alle reden über Transformation, KI und neue Geschäftsmodelle – doch im Alltag arbeiten viele Redaktionen weiter wie vor zehn Jahren. Warum es der Branche so schwer fällt, Tempo aufzunehmen.

Die Creator-Economy ist männlich – für Redaktionen ist das eine Chance

Der Markt der Newsfluencer wächst rasant, reproduziert aber alte Ungleichgewichte. Wer die Gründe dafür versteht, kann sich die Entwicklung zunutze machen.

Binge Media statt Social Media: Wie Verlage darauf reagieren sollten

Soziale Netzwerke verändern sich grundsätzlich. Nicht mehr die Interaktionen stehen im Fokus, sondern das reine Senden und Empfangen. Woran das liegt und wie Medienhäuser damit umgehen sollten. 

Wie die Vorwürfe gegen Wolfram Weimer juristisch zu bewerten sind

Der Medienstaatsminister musste sich in den vergangenen Tagen heftige Vorwürfe wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen anhören. Der Blick in die Literatur legt nahe: Juristisch zu befürchten hat er eher nichts.

Neutralität unter Beschuss

Der inhaltsneutrale Pressevertrieb ist ein Garant der Meinungsvielfalt. Doch aufkeimender Extremismus, schwindender Respekt vor der Pressefreiheit und die Plattformherrlichkeit setzen ihn unter Druck.

Diese Managementklassiker sollte jeder Medienmacher kennen

Manche Management-Weisheit erklärt oft besser, warum Medienhäuser bei der Transformation straucheln, als jeder neue Berater-Pitch. Kolumnistin Alexandra Borchardt, nennt einige Lesetipps. 

Endlich mal vorne?

Umgekehrte Welt: Europas Medienhäuser scheinen den Amerikanern in Sachen KI davonzulaufen. Während die hiesige Diskussion zwischen Fortschritt und Naivität verläuft, wird der Technologieeinsatz in den Staaten politisiert.  

Raus aus der Community-Blase – es geht ums Zusammenraufen!

„Community first“ klingt nach modernem Journalismus. Doch wer nur noch bestimmte Zielgruppen bedient, riskiert Blasenbildung und damit Relevanzverlust. Warum der Hype ums Zuhören gefährlich werden kann – und was Redaktionen stattdessen tun sollten.

Gesetze im Überfluss, Kontrolle im Mangel

Plattformregulierung sollte Ordnung bringen, doch hinter den Kulissen gerät sie durcheinander. Meta, Google und Co. profitieren vom Streit um Zuständigkeiten, einer gelähmten EU und entmachteten Landesmedienanstalten, schreibt Kolumnist Hermann von Engelbrechten.

Wie Verlage verschiedene Bezahl-Typen bedienen können

Nutzer sind so unterschiedlich wie ihre Gewohnheiten. Wer sie versteht, kann Preise besser differenzieren. Über sechs Typen, die gerne für Journalismus bezahlen.

Führung durch Sprache: Kommunikation ist kein Nebenfach

In Medienunternehmen ist Sprache kein Nebenschauplatz – sie ist Führungsinstrument und Visitenkarte zugleich. Wer im C-Level kommuniziert, steht konstant unter Beobachtung – und kann mit einem Satz Vertrauen verspielen.

Digital News Report 2025: Sechs Erkenntnisse für Optimisten

Schlechte Zeiten, gute Zeiten: Der Digital News Report dokumentiert die harte Realität für die Medienindustrie. Doch nicht alles ist schlecht, analysiert Alexandra Borchardt in ihrer Kolumne.

„Bye-bye, blue Link“: Medienmarken brauchen Fans

Die Zeit des Google-Traffics geht zu Ende – und mit ihr die Illusion, Reichweite allein reiche aus. Fünf Erkenntnisse, wie Medienhäuser jetzt handeln müssen.