Pressemitteilung: Medieninsider gestartet

Mit Medieninsider startet heute ein neues, unabhängiges und exklusives Informationsangebot für Medienschaffende. Zum Launch berichtet Founding Editor Marvin Schade bei Medieninsider.com exklusiv über die Produktion einer Dokumentation über die Arbeit von Bild. 

Dem Bericht zufolge arbeitet ein externes Filmteam an der Dokumentation und hat dafür seit Frühjahr exklusiven Zugang zur Bild-Redaktion erhalten. Nach Medieninsider-Informationen soll das Ergebnis im Programm von Amazon Prime gezeigt werden. 

Mit offiziellen Stellungnahmen halten sich die beteiligten Parteien auf Nachfrage bedeckt, das Projekt wird weder bestätigt noch dementiert. Internen Quellen zufolge wird das Vorhaben mit der US-Produktion The Fourth Estate, einer Dokumentation über die Arbeit der New York Times, verglichen. Gedreht wurde für die Bild-Doku unter anderem in der Redaktion in Berlin sowie in Außenredaktionen und unterwegs mit Reportern. Weitere Hintergründe können Sie hier nachlesen

Das Angebot

Medieninsider wird journalistisch begleiten, wie sich die Medien inhaltlich, technisch und wirtschaftlich verändern, wie sie auf die Digitalisierung reagieren. Medieninsider wird auch wichtige journalistische Debatten abbilden, um inhaltlichen Diskurs zu fördern, exklusive Nachrichten und investigative Recherchen veröffentlichen – alles, was die Branche bewegt. Das geschieht mit exklusiven Berichten, Analysen, Kommentaren oder Interviews. 

Marvin Schade: „Unser Anspruch: Medieninsider positioniert sich als aktiver Begleiter des Medienwandels – stets kritisch, aber fair. Bei unserer Berichterstattung achten wir auf Exklusivität, Tiefe und Nutzwert. Auch deshalb bieten wir Medieninsidern keine Inhalte in hoher Taktung, sondern ein bis zwei Stücke pro Woche, dafür aber hoffentlich umso erkenntnisreichere.“

Den Schwerpunkt des Medienwandels macht Medieninsider zum Start mit gleich mehreren Inhalten deutlich. So spricht beispielsweise Clara Vuillemin, Co-Gründerin von Republik.ch, im offenen  Interview über die Erfahrungen aus den ersten zweieinhalb Jahren nach Gründung des rein nutzerfinanzierten Digitalmagazins und berichtet, wie sie und ihr Team die existenzbedrohliche Situation zu Beginn der Jahres gelöst haben. 

Medieninsider-Kolumnisten 

Mit Transformation und Leadership befassen sich auch Prof. Dr. Alexandra Borchardt und Dietmar Schantin, die jeweils einmal im Monat als Kolumnisten bei Medieninsider veröffentlichen werden. Borchardt ist Medienprofessorin und Beraterin, sie war mehrere Jahre als  Journalistin bei der Süddeutsche Zeitung tätig, verantwortete dort unter anderem das Frauenwirtschaftsmagazin Plan W. Bei Medieninsider wird sie exklusiv Auszüge aus ihrem aktuellen Buch Mehr Wahrheit wagen veröffentlichen. In ihrem ersten Beitrag beschreibt sie Fallen, in die Journalisten immer wieder tappen. 

Schantin ist Medienberater mit der Spezialisierung auf die Transformation von Newsrooms und Redaktionen. Zu seinen Klienten zählen das Wall Street Journal oder die Telegraph Media Group. Zuvor war er als Executive Director für das internationale Mediennetzwerk WAN-IFRA tätig. In seiner ersten Kolumne erklärt Schantin, weshalb Transformation in Newsrooms kein Nebenjob sein darf. 

Marvin Schade: „Ich freue mich sehr darüber, mit Alexandra Borchardt und Dietmar Schantin zwei erfahrene und kompetente Experten auf ihren Gebieten für Medieninsider gewinnen zu können und ich bedanke mich bei beiden, ein neues, junges Projekt zu unterstützen, das sich am Markt erst noch beweisen muss.“

Die Gründer hinter Medieninsider

Marvin Schade hat seine journalistische Ausbildung an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten und Meedia absolviert, danach hat der 30-Jährige knapp weitere vier Jahre für den Branchendienst vor allem über die Digitalisierung von Medienunternehmen und Redaktionen berichtet sowie über zahlreiche Interna. Anschließend folgten Stationen als Wirtschaftsredakteur beim wöchentlichen Focus Magazin sowie Gabor Steingarts Morning Briefing.   

Co-Gründer von Medieninsider ist Matthias Bannert. Der 32-Jährige ist gelernter Journalist (Axel Springer Akademie, Bild, Upday) mit Gründungserfahrung. Er wird im Start-up als Geschäftsführer agieren und sich um Business Development und Technik kümmern.

Geschäftsmodell 

Das Angebot von Medieninsider wird für Nutzer kostenpflichtig sein. Dazu fährt das Start-up eine Membership-Strategie mit zunächst zwei Preisklassen: Mit der Junior-Mitgliedschaft wird Volontären, Trainees und anderen angehenden Medienschaffenden ein Angebot gemacht. Das Senior-Paket richtet sich an ausgebildete Medienschaffende. Das Junior-Paket kostet 5 Euro im Monat oder 27 Euro bei halbjährlicher Zahlungsweise. Das Senior-Paket kostet zum Start 8,99 Euro monatlich (43 Euro halbjährlich). 

Matthias Bannert: „Alle Pakete enthalten dieselben Leistungen, darunter: Zugriff auf alle Artikel von Medieninsider, Newsletter, Kommentarfunktion, Vergünstigungen auf weitere Medieninsider-Angebote. Mit dem quersubventionierten Paket für Nachwuchs-Medienschaffende setzen wir auf Solidarität unter Kollegen und glauben, dass das auch funktionieren wird.“

Neben den Regel-Mitgliedschaften gibt es für jene, denen unabhängiger Medienjournalismus am Herzen liegt, zudem die Möglichkeit, Medieninsider über das Patron-Angebot mit 50 Euro im Monat zu fördern. 

Tiefergehendes Wissen mit INSIGHTS

Medieninsider bietet nicht nur die regelmäßige Berichterstattung im Membership-Programm, sondern auch journalistische Produkte, die einen zusätzlichen Nutzwert durch tiefergehendes Wissen generieren sollen. In den INSIGHTS werden einzelne für Medienschaffende relevante Themen ausführlich behandelt und erklärt.

Im ersten mehr als 70 Seiten umfassenden INSIGHT werden Paid-Content- und Subscription-Modelle näher beleuchtet. Zahlreiche Experten wie Stefan Ottlitz vom Spiegel, Sebastian Matthes vom Handelsblatt oder Tor Jacobsen von Schibsted kommen zu Wort. Mathias Müller von Blumencron und Christian Tretbar sprechen erstmals über die Einführung von Tagesspiegel Plus

Marvin Schade: „Mit den INSIGHTS gehen wir abseits des tagesaktuellen Geschehens auf die übergeordneten Themen der Branche ein  und vertiefen sie in gebotener Ausführlichkeit und vor allem nutzwertig. Wir konzentrieren uns konsequent auf den Inhalt und die Bedürfnisse unserer Medieninsider, weshalb sie über die Themen der Ausgaben auch mitbestimmen können.“

Matthias Bannert: „Mit unserem dreisäuligen Geschäftsmodell aus Mitgliedschaften, Einzelverkäufen und auch Werbevermarktung fahren wir eine diversifizierte Strategie. Das verschafft uns inhaltliche Unabhängigkeit, was wir im Fachmedienbereich für essentiell halten.“

Die als PDF downloadbaren INSIGHTS erscheinen zunächst einmal pro Quartal und immer zu einem neuen Thema. Angeboten werden sie im Einzelverkauf, Abonnenten haben die Möglichkeit, INSIGHTS rabattiert zu erhalten. 

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Medieninsider-Gründer Matthias Bannert (l.) und Marvin Schade (r.). Foto: Steven Siebert
Medieninsider-Gründer Matthias Bannert (l.) und Marvin Schade (r.). Foto: Steven Siebert
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