Leistungsschutzrecht: Das steht im neuen Verteilungsplan von Corint

Madsack zieht seine Kündigung nach Kompromiss zurück

Die Verwertungsgesellschaft Corint schlichtet den Streit zwischen ihren Gesellschaftern Axel Springer und Madsack. Ein neuer Verteilungsplan für die Erlöse aus dem Leistungsschutzrecht (LSR) soll den unterschiedlichen Interessen der Verlage gerechter werden. Der Kompromiss führt dazu, dass Madsack-CEO Thomas Düffert (Foto) den im Mai angekündigten Austritt zurücknimmt.

Mit dem neuen Verteilungsplan – gültig ab Januar 2022 für zunächst zweieinhalb Jahre – will Corint eine gerechtere Ausschüttung zwischen regionalen und überregionalen Medien erreichen. Auch sieht das neue Modell die Ausschüttung der Einnahmen nicht ausschließlich nach bedingungsloser Reichweite vor, sondern bezieht andere Kriterien mit ein – beispielsweise den Anteil an redaktionellen Inhalten eines Mediums. Auch die Anzahl von Verkäufen kostenpflichtiger Inhalte wird nun relevant – und plötzlich spielt auch die Print-Auflage eine Rolle.

So sieht der neue Verteilungsplan von Corint aus

Dafür werden die Erlöse aus dem Leistungsschutzrecht zukünftig auf fünf Töpfe aufgeteilt. Angebote können mehrere Töpfe anzapfen, sofern sie die jeweiligen Kriterien erfüllen:

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Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Gründer und Chefredakteur von Medieninsider. Zuvor war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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