Weniger als sein Vorgänger: Das verdient NDR-Intendant Lünenborg

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind angehalten, zu sparen. Symbolisch dafür senkt die Politik nach und nach auch die Rahmenbedingungen für die Gehälter der Intendanten. Das gilt auch für den frisch amtierenden NDR-Chef. Medieninsider kennt die Zahlen.

Die Parlamente in Berlin und Brandenburg gingen voran: Nach der Affäre um die damalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger fasste die Politik den Beschluss, die Intendantengehälter zu regulieren. Und so erhält Ulrike Demmer, seit September 2023 im Amt, mit 220.000 Euro brutto Jahressalär deutlich weniger als ihre Vorvorgängerin, die im Jahr 2021 noch rund 118.000 Euro mehr kassierte. Ein Abschlag von 35 Prozent. Der RBB blieb keine Ausnahme.

Unter dem Eindruck der öffentlichen Debatten über die Ausgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks setzte auch der Verwaltungsrat des WDR den Rotstift an. Intendantin Katrin Vernau erhält 348.000 Euro brutto und damit rund 80.000 Euro weniger als Vorgänger Tom Buhrow 2024 verdiente (Grundgehalt: 428.000 Euro). Eine Reduzierung um 19 Prozent. Der Trend setzt sich fort. Auch Intendant Hendrik Lünenborg, seit Anfang September im Amt, bekommt nun weniger als sein Vorgänger. Medieninsider kennt die Zahlen.

Beim NDR-Chef fallen nicht nur Teile des Grundgehaltes weg

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Volker Nünning
Volker Nünning
Volker Nünning ist freiberuflich von Bonn aus als Medienjournalist aktiv. Von 2005 bis Ende 2021 war er Redakteur der eingestellten Fachzeitschrift „Medienkorrespondenz“. Seine Themen: Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk, Medienpolitik sowie Medienaufsicht.

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