Wie Redaktionen mit dem Gendern umgehen

Wir fragen zahlreiche Redaktionen nach ihrem Umgang mit Sprache. Daraus entsteht der Medieninsider Sprachkompass

Kaum eine Debatte im deutschen Journalismus ist so aufgeladen wie die um geschlechtsgerechte Sprache. Das „Gendern“ ist Teil eines progressiven, gesellschaftlichen Wandels, sagen die einen. Sprachverhunzung, Bevormundung und demokratisch nicht gewollt, sagen die anderen. Auch in Redaktionen wird sich viel mit dem Gender-Sternchen und dem Binnen-I beschäftigt, vor allem als Objekt der Berichterstattung. Doch welche Regeln gelten im eigenen Blatt?

Medieninsider hat damit begonnen, einzelne Redaktionen nach ihrem Umgang mit geschlechtersensibler Sprache zu fragen. Wir wollen wissen: Welche Regeln gelten – und warum? Gibt es Ausnahmen?

Aus den Antworten entsteht eine Art Sprachkompass. Wir dokumentieren den Stand in den Redaktionen, werden in regelmäßigen Abständen erneut nachfragen und die Liste der Medien erweitern.

Fünf Fragen (jeweils gefettet) haben wir jeder Redaktion, regional und überregional, gestellt – manche haben sie einzeln beantwortet, andere pauschal und entsprechend kurz. Wir dokumentieren die Antworten im O-Ton:

Kölner Stadt-Anzeiger

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Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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