Pläne für Trump Media Group: So sieht das Pitch-Deck aus

In den vergangenen Wochen wurden Gedankenspiele Donald Trumps kolportiert, ein eigenes soziales Netzwerk für ein mediales Comeback aufzuziehen. Andere dachten für den ehemaligen US-Präsidenten mit: Sie entwarfen Pläne für ein „konservatives Medien-Powerhaus“ inklusive sozialen Netzwerken, Paid-Angeboten und unabhängiger, digitaler Infrastruktur. Medieninsider liegt das Pitch-Deck für die brisanten Pläne vor und nennt Details.

Donald Trump verschwand nicht nur aus dem Oval Office, sondern auch aus den sozialen Netzwerken – in beiden Fällen unfreiwillig. Aus dem Weißen Haus wurde er herausgewählt, von Facebook und Twitter anschließend verbannt. Doch der ehemalige US-Präsident arbeitet offenbar an einem Comeback. Am Dienstag dieser Woche wurden sie teilweise bestätigt: Der Ex-Präsident hat ein eigenes Blog gelauncht. Darin heißt es:

„Ein Leuchtfeuer der Freiheit geht auf.“

Des Öfteren war in den vergangenen Wochen von Plänen zu lesen, ein eigenes soziales Netzwerk aufzuziehen und damit ein Ökosystem für Trump und seine Anhänger zu schaffen. Die Idee, Trump eine neue mediale Heimat zu bauen, hatte offenbar nicht nur er allein.

Jüngst berichtete das US-Portal Axios von einem Pitch beim Ex-Präsidenten, mit dem man Trump davon zu überzeugen versuchte, ein eigenes Medien-Imperium aufzuziehen – ein „Multimilliarden Dollar schweres Medien- und Technologie-Unternehmen“. Doch hätten die Pläne, wie es bei Axios weiter heißt, bei Trump offenbar wenig Anklang gefunden.

Dennoch sind die Pläne brisant, denn die 24 Seiten Pitch-Deck verschaffen einen Eindruck, welche Ideen dem Ex-Präsidenten vorgeschlagen werden. Und die sind wohl durchdacht, reichen von einem Premium-Kanal mit Kontakt zu Trump über eigene soziale Netzwerke bis hin zu einer technologisch unabhängigen Infrastruktur.

Medieninsider liegt das dazugehörige Pitch-Deck ebenfalls vor. Weltexklusiv veröffentlichen wir Auszüge aus den vertraulichen Plänen, deren Stand auf März 2021 datiert sind.

„Confidential“: Das Deckblatt zur Präsentation der Trump Media Group
Oder Mitgliedschaft auswählen und weiterlesen
Deine Vorteile als Medieninsider:
  • 3 Monate Probezeitraum zum halben Preis mit sofortigem Zugriff auf alle unsere exklusiven Artikel und den wöchentlichen Lese-Letter
  • 50 % Rabatt auf INSIGHTS, unsere Deep-Dive-PDFs
  • Du ermöglichst das rabattierte Junior-Abo für den Nachwuchs und leistest einen wichtigen Beitrag zur Unabhängigkeit von Medieninsider

Wenn dir der Artikel gefällt, dann teile ihn in sozialen Netzwerken, aber nicht als PDF innerhalb deiner Organisation. Dafür ist eine Lizenz notwendig.

INSIGHT #2

Berichte, Analysen, Wortlautprotokolle: Alle Medieninsider-Artikel zur Causa Reichelt in einem Dossier auf 68 Seiten.

Mehr von Medieninsider

Die App Clubhouse. Grafik: Medieninsider / Zlatko Plamenov

Status-Update: Wo Clubhouse investieren will

0
Neues aus dem Clubhouse: die aktuellsten Entwicklungen und was die Gründer in ihrem jüngsten Townhall erzählt haben.
Civey-Gründerin Janina Mütze

Civey-Gründerin Janina Mütze im Directors‘ Club: „Man fokussiert sich sehr darauf, wenn etwas schief...

0
Janina Mütze spricht im Directors' Club über den Kampf von Civey um Anerkennung in der Branche und der Bevölkerung.

Cybersicherheit: Wie sich Journalisten besser schützen können

0
Jochim Selzer vom Chaos Computer Club erklärt, was Journalisten unternehmen können, um sich besser zu schützen.
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

DEINE MEINUNG IST GEFRAGT

Please enter your comment!
Hier Namen eintragen

Der kostenlose Medieninsider-Newsletter

Keine unserer Artikel verpassen! Mit unserem Newsletter halten wir dich auf dem Laufenden. Er ist kostenlos und du kannst ihn jederzeit abbestellen.