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Rabes Idee „nationaler Medienchampions“: Chronik eines Scheiterns

Bertelsmann-CEO Thomas Rabe will „nationale Medienchampions“ bauen. Die vergangenen beiden Jahre haben aber gezeigt: Seine Zukunftsstrategie geht nicht auf. Ein Rückblick.

Paid-Content-IVW im Oktober: RND steigt in Top 3 ein

Im Oktober ist erstmals Madsacks RND Teil der IVW-Paid-Content-Zahlen und steigt auf Platz 3 ein. Eine Umstellung der Abostruktur bringt außerdem die Stuttgarter Zeitung zurück in die Top 10.

Oliver Eckert und Burda Media: Die Hintergründe einer überraschenden Trennung

Unternehmenskenner haben den langjährigen Burda-Manager auf dem Weg in den Vorstand gesehen – und wurden von der Trennung von Oliver Eckert vor einigen Wochen überrascht. Was geschehen ist:

Paid-Content-IVW im September: „Der Markt scheint erstmal gesättigt“

Im September stiegen die Paid-Content-Zahlen aller Publisher – wenn auch hauptsächlich mäßig. Besonders gut lief es für einen Regionalpublisher.

Journalismus auf TikTok: Über die Zurückhaltung privater Medien und öffentlich-rechtliche Dominanz

Medien kommen auf der Suche nach jungem Publikum an TikTok kaum vorbei. Doch der Umgang mit der Videoplattform fällt ihnen schwer. Die Präsenz wie auch der Erfolg deutscher Publisher bei TikTok sind volatil. Medieninsider hat nachgefragt, woran das liegt und welche Strategien private und öffentlich-rechtliche Publisher verfolgen.

Paid-Content-IVW im August: So kämpfen RP und FAZ gegen den Churn

Mit wenigen Ausnahmen wachsen die meisten Publisher im August niedrigpreisig. Gleichzeitig kämpfen sie gegen den Churn – mit unterschiedlich großem Erfolg.

Zwischen Innovation und Eskalation: Das Spannungsverhältnis zwischen Publishern und OpenAI

Künstliche Intelligenz löst eine neue mediale Revolution aus und stürzt Medienunternehmen in ein neues Dilemma. Denn Bots wie ChatGPT greifen das Wertvollste ab, was sie zu bieten haben: ihre Inhalte.

KI-Experte Charlie Beckett: „Google ist vielleicht nicht mehr diese Großmacht, für die wir es gehalten haben“

Charlie Beckett ist Journalismusprofessor und Leiter des internationalen JournalismAI Projects. Im Interview spricht er über die Herausforderungen durch KI für die Medienbranche.

Neue Eskalationsstufe: BDZV trägt Streit mit ARD nach Brüssel

Die deutschen Zeitungsverleger zünden im Streit mit der ARD über die Ausgestaltung digitaler Angebote die nächste Eskalationsstufe. Jetzt soll sich die EU-Kommission mit der „Presseähnlichkeit“ befassen.

Paid-Content-IVW im Juli: SZ und Handelsblatt holen im Sommerloch die meisten Abos

Das Sommerloch macht sich bei vielen Publishern bemerkbar – kaum ein Medium wuchs in der Paid-Content-IVW über 0,5 Prozent. Einzig das Handelsblatt und die SZ brachten höhere Zahlen nach Hause.

Wie ARD und ZDF Geschäfte mit Podcasts und YouTube machen

Öffentlich-rechtliche Anstalten monetarisieren ihre Podcast-Angebote und auch bei Youtube scheinen sie die Grenzen des Kommerziellen auszuloten, wie Recherchen von Medieninsider zeigen. Die private Konkurrenz ist alarmiert und auch die Politik wird auf das Treiben aufmerksam.

Wie die Bundesregierung die ARD am sparen hindert 

Auch aus der Bundespolitik wird regelmäßig mehr Sparsamkeit bei ARD, ZDF und Deutschlandradio gefordert. Die Regierung könnte ihren Teil dazu beitragen – tut sie aber nicht.

Paid-Content-IVW im Juni: Rammstein-Recherchen der Welt konvertieren stark – trotzdem kaum Wachstum

Die Rheinische Post überführte im Juni viele Aktionsabonnenten zu Vollpreis-Zahlern und die Welt ist mit ihren Recherchen zu Rammstein besonders erfolgreich – was wohl einen Rückgang der Abozahlen verhindert hat.

Konsolidierung im Paid-Content-Markt: Billwerk und Plenigo schließen sich zusammen

Zwei Wettbewerber schließen sich zusammen: Plenigo wechselt unter das Dach der Unternehmensgruppe Billwerk+. Durch die Bündelung der Kräfte soll ein Anbieter für Subscription-Management Made in Germany und mit internationalen Ambitionen entstehen.

Paid-Content-IVW im Mai: Große Umschichtung im Abo-Bestand der Welt

Das Geschäft mit digitalen Abos wächst weiter verhalten. Im Mai haben rund neun Prozent der Welt-Abos die Preiskategorie gewechselt. Bild hat ihr vergünstigtes Geburtstagsangebot verlängert, während auch die FAZ die Einstiegshürde gesenkt hat.

Tricksen statt reformieren: So wollen die Länder eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags vermeiden 

Die Politik will eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags vermeiden, obwohl sie als unausweichlich gilt. Nach Medieninsider-Recherchen gibt es deshalb konkrete Pläne, die Beitragserhöhung mindestens zu verschieben – auch um das Thema bei den anstehenden Landtagswahlen zu umgehen.

RBB-Intendantenwahl: Vernau-Kandidatur wegen Formalitäten unklar 

Katrin Vernau signalisierte in den vergangenen Wochen mehrfach, den RBB über ihre Zeit als Interimsintendantin hinaus führen zu wollen. Förmlich beworben hat sie sich nicht. Ob sie Mitte Juni zur Wahl antreten kann, ist nun unklar – denn nach den Regularien ist das keine Selbstverständlichkeit. Fraglich ist auch, wie ernst die Ambitionen der Medienmanagerin tatsächlich sind.

Paid-Content-IVW im April: Bild, Welt und SZ stagnieren, FAZ verliert

Im April sind das Handelblatt und sieben Titel des Deutschen Fachverlags in die Paid-Content-IVW eingestiegen. Ein großer Gewinner profitierte von einem Abo-Trick, Springer stagniert.

Streit statt Schlichtung: Verlage und die „Presseähnlichkeit“ der ARD

2018 verkündeten Verlage und öffentlich-rechtliche Sender eine Einigung im Streit über die Ausgestaltung digitaler Angebote – fünf Jahre später ist von Harmonie keine Spur. Der Ärger ist so groß wie nie zuvor.

Paid-Content-IVW im März: Bild wächst dank Tiefpreisen wieder

Im März legten erstmals seit langem alle bei Medieninsider verglichenen Titel bei ihren Paid-Content-Abos zu, die Hälfte von ihnen steigerte ihre Wachstumsrate. Der Anteil an Kombi-Abos sinkt.

Internes Arbeitspapier: ARD will zusätzlich 330 Millionen Euro für die „digitale Erneuerung“

Die ARD will unter ihrem neuen Vorsitzenden Kai Gniffke die Digitalisierung weiter vorantreiben und den Ausbau non-linearer Angebote forcieren. Geld für Investitionen soll allerdings nicht nur aus Umschichtungen bisheriger Budgets zusammenkommen. Die ARD will zusätzliche Mittel. Es geht um insgesamt rund 330 Millionen Euro – und die Frage, ob es das schon gewesen sein soll.