Claas Relotius ist zurück

Ausgabe #22/21

Hallo Medieninsider!

Schön, dass du dabei bist! Was dich in dieser Woche im Lese-Letter unter anderem erwartet:

► Wie der erste Directors‘ Club mit Holger Stark verlief

► Was eine interne Mitarbeiterbefragung zu Unternehmens- und Führungskultur bei Bild ergeben hat

► Weshalb Madsack plötzlich aus der Verwertungsgesellschaft Corint aussteigen will 

► Welches Medium sich Claas Relotius für sein erstes Interview nach dem Spiegel-Fälscherskandal ausgesucht hat – und was er zu sagen hat

Und hier noch eine wichtige Info für dich als zahlender Medieninsider:
Wir haben ein neues System zur Mitgliedschaftsverwaltung installiert. Ich hatte dir dazu bereits gemailt, weitere Infos findest du auch noch einmal hier.

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Der Journalismus und die Grünen

Holger Stark (Die Zeit) im Gespräch mit Marvin Schade im Directors‘ Club von Medieninsider. Foto: Matthias Bannert

Da ist es: Unser erstes Interview in Bewegtbild aus unserem kleinen Medieninsider-Studio. Vergangene Woche war Holger Stark, Investigativchef der Zeit und ihr stellvertretender Chefredakteur, mein erster Gast im Directors‘ Club.

Wir sprachen natürlich über die aktuellen Ereignisse in Belarus mit der skandalösen Verhaftung des Journalisten Roman Protassewitsch, über die Rolle der Öffentlichkeit und die Entwicklung der Pressefreiheit.

Stark berichtete aber auch über seine persönlichen Erfahrungen im investigativen Journalismus und wir warfen einen Blick auf das, was dieses Jahr noch kommt: die Bundestagswahl und die Rolle der Medien. 

Besonders eingegangen sind wir auf die Berichterstattung über die Grünen. Wir erinnern uns: „Endlich anders“, titelte der Stern über Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. „Eine Frau für alle Fälle“, hieß es auf dem Spiegel-Cover. Und auch in der Zeit nannte man die Grünen-Chefin „Die Überlegene“, nachdem sie sich gegenüber Konkurrent Robert Habeck durchgesetzt hatte. Haben die Medien die Grünen und besonders ihren internen Machtkampf angemessen begleitet? Nicht wirklich, meint Stark:

„Ich habe es als eine Niederlage des politischen Journalismus empfunden, dass es nur ganz wenigen Kollegen gelungen ist, hinter die Kulissen zu gucken und diese dann auch offenkundig nicht darüber berichtet haben.“

Wurden die Grünen in den vergangenen Jahren von den politischen Journalisten zu sehr vernachlässigt? Stark:

„Ich glaube natürlich, dass Journalismus dahin geguckt hat, wo sich Macht konzentriert hat. Und das in den letzten Jahren nicht so sehr bei den Grünen.“

Und:

„Wenn die Grünen jetzt Macht übernehmen, dann wird es höchste Zeit, Netzwerke aufzubauen, sofern sie noch nicht existieren und da auch nicht zu ruhen, bis diese Zugänge entsprechend funktionieren.“
 

Das ganze Gespräch mit Holger Stark, das wir vergangene Woche für Director-Mitglieder live gestreamt haben, kannst du dir als Medieninsider hier ansehen.


Advertorial

WahlSwiper: Das kostenlose interaktive Tool für Newswebsites im Superwahljahr

Das Superwahljahr 2021 mit einer Bundestagswahl und sechs Landtagswahlen stellt viele Redaktionen vor Herausforderungen. Zeit für eine interaktive Innovation! Mit der digitalen Wahlhilfe WahlSwiper bieten Medien ihren Nutzern eine echte Orientierung im Parteiendschungel. Und das Beste: Er kann auf News-Websites kostenlos als Tool eingebaut werden. Im Advertorial erfährst du mehr über die Möglichkeiten mit dem WahlSwiper.


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Interne Mitarbeiterbefragung: So steht es um die Stimmung bei Bild

Bild-Chefredakteur Julian Reichelt. Foto: Axel Springer SE
Bild-Chefredakteur Julian Reichelt. Foto: Axel Springer SE

Nach Abschluss des Compliance-Verfahrens rund um Chefredakteur Julian Reichelt kündigte Springers News-Vorstand Jan Bayer einen Kulturwandel bei Bild an. Der Beginn: Eine ausführliche Mitarbeiterbefragung zu Führungs- und Unternehmenskultur. Am Montag wurden die Ergebnisse intern vorgestellt. Medieninsider liegen sie vor. Sie unterstreichen noch einmal, was längst offenkundig ist: Meinen Springer und Bild es ernst, gibt es eine Menge zu tun. Denn:

► Zwar gibt die Hälfte der über 900 Befragten an, gerne bei Bild zu arbeiten. Jeder Vierte allerdings fühlt sich unwohl.

► Jeder Vierte gibt an, seine Aufgaben nicht in der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu schaffen. Jeder Dritte sagt, dass Mehrarbeit nicht problemlos durch Freizeit ausgeglichen werden kann.

► Dass interne Konflikte ordentlich thematisiert und ausgetragen werden, bestätigen nur wenige. Auf einer Skala von 0  (gar keine Zustimmung) bis 10 (volle Zustimmung) liegt die Bewertung hier im Schnitt bei 4,8.

► Dass die Bild-Medien ihrer gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werdenglauben ebenfalls wenige: Im Schnitt gab es dafür 5,5 Punkte.

Das sind nur einige Punkte aus der Umfrage mit mehr als 50 Fragen. Wie sich die Bild-Mitarbeiter noch fühlen, wo der Führung gute Arbeit attestiert wird, und wie Julian Reichelt und Co-Chefredakteurin Alexandra Würzbach reagiert haben, kannst du als Medieninsider hier nachlesen.


Eine neue Stufe der Eskalation

Madsack-CEO Thomas Düffert
Madsack-CEO Thomas Düffert

Über eine Sache kann man sich in der Verlagsbranche einig sein; dass man sich in ziemlich vielen Punkten uneinig ist. Gerade hat das lang ersehnte Leistungsschutzrecht den Bundestag passiert, erreicht die Debatte an anderer Stelle eine neue Eskalationsstufe:

Die Madsack Mediengruppe droht mit dem Rückzug aus der Corint Media, der Verwertungsgesellschaft, die einige Verlage in den vergangenen Jahren für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts besonders gegenüber Google und Facebook in Stellung gebracht haben. Drohung ist dabei wohl untertrieben: Denn Madsack-Chef Thomas Düffert hat sie gleich mit einer „vorsorglichen“ Kündigung der Vertragsverhältnisse flankiert.

Er hat die Hand nicht am Holster, er hat Corint die Pistole bereits auf die Brust gesetzt – und nicht nur Corint.

Im Raum steht die Frage, ob die Gründe für diesen Schritt – wie behauptet – wirklich nur in der bislang angestrebten Verteilungspraxis des Geldes aus dem Leistungsschutzrecht liegen, oder ob es vielleicht um mehr geht. Mindestens um ein Signal an Springer-CEO Mathias Döpfner, der die Verlagsbranche zuletzt ziemlich verärgert hat. 

Mehr dazu findest du in meinem Artikel. Du kannst ihn als Medieninsider hier lesen.


Mehr News & Entdeckungen aus der Woche

zusammengetragen von Florian Boldt

Mediengruppe RTL will TVNow und AudioNow in RTL+ bündeln

Bis zum Jahresende 2021 will die Mediengruppe RTL ihr neues Digital-Angebot RTL+ starten. Dahinter steckt nicht nur ein Relaunch des TV-Streamingportals TVNow. Auch AudioNow soll in RTL+ aufgehen, erklärte CEO Bernd Reichart im Interview mit Dwdl. Streaming soll der „Motor“ für weiteren Wachstum bleiben, doch auch Inhalte von Gruner + Jahr könnten zukünftig in RTL+ gebündelt werden. Vorerst bleiben die G+J-Abos allerdings eigenständig. Eine Entscheidung über die weitere Zukunft von G+J und eine mögliche Fusion mit der Mediengruppe RTL soll im Sommer fallen. Das ganze Interview findest du hier.

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Gruner + Jahr verkauft Frankreich-Geschäft an Vivendi

Der französische Medienkonzern Vivendi übernimmt wie angekündigt die G+J-Tochter Prisma Media. Über den Kaufpreis für das französische Magazin-Geschäft des Hamburger Verlags vereinbarten beide Unternehmen Stillschweigen. Bereits im Dezember 2020 hatten G+J und Vivendi weitgehende Einigkeit erzielt. Hier findest du die Vivendi-Pressemitteilung

Neue Studie zeigt: So ticken Podcast-Hörer in den USA

Eine neue Studie verrät das Nutzerverhalten unter US-amerikanischen Podcast-Hörern. So hätten sich mittlerweile zwei große Nutzergruppen etabliert: Eine, die schon länger Podcasts höre, und eine, die erst während der Corona-Pandemie damit begonnen habe. Während die Gruppe der Erfahrenen im Schnitt über 40 Jahre alt und männlich sei, seien Podcast-Neueinsteiger eher weiblich und im durchschnittlich Mitte 30. Zu den favorisierten Bezahl-Inhalten gehören laut Studie exklusive Bonus-Episoden oder Werbefreiheit. Podcast-Experte Marc Krueger hat die Studie hier in einem Twitter-Thread zusammengefasst.

SZ-Bericht: Tina Hassel soll als ZDF-Intendantin kandidieren

Die ARD-Journalistin Tina Hassel könnte zur Wahl als ZDF-Intendantin antreten. Hassel, seit 2015 Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, wird von der Süddeutschen Zeitung als Konkurrentin für Norbert Himmler ins Spiel gebracht. Der politisch eher der SPD zugeneigte „rote Freundeskreis“ des ZDF-Fernsehrats halte die 57-Jährige demnach für die geeignete Kandidatin zur Nachfolge von Thomas Bellut. Himmler, seit 2012 ZDF-Programmdirektor, wiederum gilt als Wunschkandidat des „konservativen Freundeskreises“. Der ZDF-Fernsehrat umfasst 60 Mitglieder, für eine erfolgreiche Wahl sind mindestens 36 Stimmen notwendig. Die Wahl-Sitzung soll am 2. Juli stattfinden. Weitere Hintergründe findest du hier in der SZ.

Bertelsmann beteiligt sich an Dienstleister für Kryptowährungen

Der chinesische Krypto-Finanzdienstleister Babel Finance hat eine Investitionsrunde über 40 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Zu den Hauptinvestoren gehört auch der Bertelsmann-Konzern über seinen asiatischen Investmentfonds BAI. Babel Finance gehört nach der Gründung 2018 eigenen Angaben zufolge zu den weltweit größten Dienstleistern im Bereich der Kryptowährungen. Das Unternehmen vergibt Krypto-Kredite, verwaltet Krypto-Vermögenswerte und bietet Dienstleistungen an, mit denen Finanzunternehmen der Zugang zu großen Kryptobörsen ermöglicht wird. Hier kannst du die Pressemitteilung nachlesen.

Aus dem Personalticker:

► Morten Wenzek wechselt von Bild zum Tagesspiegel

PoliticoClaire Boussagol wird neue Europa-Chefin

► Wort & Bild Verlag macht Malte von Trotha zum Finanz-Chef


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Lesetipp

Lange wurde gerätselt, wann Claas Relotius sich das erste Mal ausführlich äußern würde. Und ebenso lange wurde gerätselt, welche Plattform oder welches Medium sich der Mann, der für den größten Fälscherskandal im Journalismus der vergangenen Jahre verantwortlich ist, aussuchen würde. Markus Lanz? Die Zeit

Zweieinhalb Jahre nach seinem Auffliegen gibt es nun die Antwort: Claas Relotius hat sich für das Schweizer Magazin Reportagen entschiedenfür das er eine Zeit lang ebenfalls gearbeitet hat.

Es ist ein ausführlicher Scoop: Mehr als 90 Fragen haben Chefredakteur Daniel Puntas Bernet und die Reporterin Margrit Sprecher gestellt, nach eigenen Angaben waren dafür mehrere Termine notwendig – auch um Gesagtes immer wieder zu überprüfen. Sie sprachen mit Relotius über einzelne Fälschungen, versuchten herauszubekommen, was sich im Kopf des Mannes abgespielt hat. Es geht um Relotius‘ Therapie, seine psychische Erkrankung, aber auch um die Berichterstattung über Relotius – speziell über das Aufklärungsbuch von Juan Moreno, dem im Interview ebenfalls schwere Vorwürfe gemacht werden.

Ein paar Zitate aus dem Interview. Über seine Zeit in Therapie (sechs Monate davon stationär) sagt Relotius:

 „Äusserlich habe ich versucht, damit umzugehen. Innerlich war ich noch Monate später überzeugt, es sei in vielen Fällen absolut richtig gewesen, eine Geschichte genau so zu schreiben, wie ich sie geschrieben hatte.“ 

Über sein Handeln sagt er:

„Das hemmungslose Schreiben hatte für mich eine ganz egoistische Funktion. Es hat mir geholfen, Zustände, in denen ich den Bezug zur Realität verloren habe, zu bewältigen, zu kontrollieren und von mir fernzuhalten. Schon lange vor dem Journalismus. Ich habe diesen Beruf auf eine Art von Anfang an missbraucht.“

„Ich hatte das Gefühl, beim Schreiben den Kontakt zur Realität zu behalten. Dass ich journalistisch jeden Realitätsbezug verliere, habe ich einfach ignoriert.“

Auf die Frage, ob er die zahlreichen Fälschungen und Betrügereien aus Karrieregründen gemacht habe, antwortet er:


 „… wenn es mir um eine Karriere gegangen wäre, dann hätte ich nicht immer wieder und bis ganz zuletzt Aufstiegsmöglichkeiten, die die meisten Journalisten angenommen hätten, ausgeschlagen. Wenn es mir um Journalistenpreise gegangen wäre, hätte es genügt, in sechs prestigeträchtigen Reportagen gezielt zu erfinden, nicht wahllos in 60 und nie in diesem Ausmass.“

Relotius berichtet von seiner Psychose, von Krankheitserscheinungen, die viele Jahre zurückliegen. Über eine aus der jüngeren Vergangenheit sagt er:

„Nach einer Rückkehr aus Albanien bin ich über mehrere Tage in ein Waldstück bei Hamburg gegangen, um nach einem Störsender zu suchen, der meine Gedanken blockiert und die Kommunikation mit anderen Menschen verhindert.“

Und abschließend:

„Ich erwarte nicht, dass man das nachvollziehen kann. Dieses lange Interview ist bemerkenswert, auch weil man der Person Relotius trotz dieser Ausführlichkeit nicht wirklich näher kommt. Denn was wahr ist oder nicht, wie es im Innern dieses Mannes wirklich aussieht, kann von außen niemand beurteilen.

Das Interview kannst du bei Reportagen.ch lesen. Es kostet dich nicht mehr als die Eingabe deiner E-Mail-Adresse. Was ich dir als Anschlusslektüre empfehle: Diesen Thread von Johannes Böhme, der Relotius‘ Darstellungen und Beschreibungen noch einmal kritisch einordnet.


Viele Grüße sendet dir 

Marvin

Marvin Schade
Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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