Über die Vergangenheit und Zukunft der Presse

Ausgabe #21/2022

Hallo Medieninsider!

Schön, dass du dabei bist! Was dich in dieser Woche im Lese-Letter unter anderem erwartet:

► Neue Termine im Directors’ Club und eine Einladung zum nächsten Meetup der Medieninsider

► Ein Interview mit Medienkritiker und -Professor Jay Rosen zum Wandel im Journalismus und so manchen Missverständnissen. 

► Ein Interview mit Medienhistoriker Tim Tolsdorff über die NS-Vergangenheit von Henri Nannen

► Ein Debattenbeitrag zur Frage, wie Journalismus auf die Verschmelzung von Verlag und Redaktionen reagieren kann

► Ein Lesetipp, der dir dabei hilft, deine eigenen Texte besser zu machen

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Medieninsider Community-Termine

Wir starten den Newsletter mit ein paar Ankündigungen interessanter Termine für die Community von Medieninsider:

Directors’ Club Q&As:

► 22. Juni 2022, 15 Uhr – Q&A mit Ellen Heinrichs, Gründerin Bonn Institute, Thema: Konstruktiver Journalismus (Video-Call)

► 29. Juli 2022, 17 Uhr – Q&A mit Paul Ostwald, Gründer Forum.eu, Thema: Gründertum im Journalismus (Video-Call)

Mit dabei sein kannst du nur als Medieninsider mit Director-Mitgliedschaft. Mehr Informationen findest du hier.

Meetup der Medieninsider:

► Marvin und Matthias laden zum Community-Call ein! Am 13. Juni 2022, um 17 Uhr, wollen sie mit dir und weiteren Medieninsidern über die Berichterstattung von Medieninsider sprechen, über das Produkt und vor allem über die Community – was gefällt dir, was fehlt dir, was brauchst du nicht? Mit diesem Feedback soll Medieninsider besser auf deine Bedürfnisse ausgerichtet werden – sei also mit dabei! Das Meetup der Medieninsider findet digital statt. Als Mitglied kannst du dich hier anmelden.

Medieninsider-Gründer Matthias Bannert (l.) und Marvin Schade (r.). Foto: Steven Siebert
Medieninsider-Gründer Matthias Bannert (l.) und Marvin Schade (r.). Foto: Steven Siebert

Wer sich mit dem Wandel und der Verantwortung von Journalismus befasst, sollte die Gedanken von Jay Rosen kennen. Der Professor für Journalismus an der New York University beobachtet die Bewegungen und Ströme medialer Systeme seit Jahren, analysiert sie regelmäßig in großen Publikumsmedien. 

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Am Rande der Eröffnung des Bonn Institute, dessen Kuratorium er beigetreten ist. Es ist ein ausführliches Gespräch geworden über Mediensysteme unter Druck, über Missverständnisse im Umgang mit Objektivität und Diversitätsforderungen – und darüber, was getan werden muss, um Wandel nicht nur zu beschleunigen, sondern zu meistern. 

Hier im Newsletter möchte ich einige seiner Aussagen mit dir teilen:

Im Kultur- und Lagerkampf im US-Journalismus beobachtet er ein Missverständnis. Er fordert eine Haltung, die sich aktiv für die Demokratie einsetzt, hält aber fest:

„Leider wird in den USA pro Demokratie zunehmend mit pro Demokraten gleichgesetzt.“

Ein Missverständnis erkennt er auch in der Diskussion über mehr Diversität im Journalismus und zeigt einen Widerspruch auf:

„Journalisten von Minderheiten werden angeworben, damit sie eine andere Perspektive ins Nachrichtengeschehen einbringen. Sobald sie eingestellt sind, wird ihnen aber gesagt, dass sie ihre Perspektive an der Tür abgeben sollen.“

Über den Grund, weshalb besonders Journalisten Fortschritt und Wandel so schwer fallen, sagt er:

„Journalisten sind eine Herde unabhängiger Menschen, die ähnlich denken, sich aber als Individuen betrachten.“

Wenn sich etwas ändern soll, muss bereits in der Ausbildung angesetzt werden. Über die Kaderschmieden im Journalismus sagt er:

„Journalistenschulen laufen in der Regel den Veränderungen hinterher und nicht andersherum.“

Im Interview führt Rosen seine Gedanken weiter aus, auch diskutieren wir darüber, ob es für US-Medien nach Jahren in der Vorreiter-Rolle nun an der Zeit ist, sich etwas aus Europa abzuschauen. Das gesamte Gespräch kannst du als Medieninsider hier lesen.

Jay Rosen: Wo sich der Journalismus selbst im Weg steht

Jay Rosen, Foto: Bonn Institute/Mika Baumeister.
Jay Rosen, Foto: Bonn Institute/Mika Baumeister.

Mehr zum Thema: Journalismus im Kulturkampf – Interview mit Alan Rusbridger


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FAQ zur FreeTech Academy: Was du wissen solltest

Muss man als Journalismus-Talent an der FreeTech Academy programmieren lernen? Diese und andere Fragen haben wir hier für Dich zusammengefasst. Deine Bewerbung für die journalistische Ausbildung musst Du bis Mittwoch, den 1. Juni 2022, an die FreeTech Academy geschickt haben. Probiere es einfach mal aus und trau Dich. Viel Glück!


Vergangene Woche hat Marvin an dieser Stelle eine Debatte gefordert. Es sei an der Zeit, angesichts des Medienwandels über die Definition und Rolle von Verlegern und Herausgebern zu diskutieren. Der Vorstoß ist richtig, denn vieles hat sich in den vergangenen Jahren verändert. 

Mit der Debatte ist die Frage nach dem alten „Church and State“-Prinzip verbunden. Es sieht eine strikte Trennung zwischen Verlag und Redaktion (und damit zwischen Verleger und Redaktion) vor passt damit längst nicht mehr zur gelebten Praxis, in der:

► Teams aus Redaktion, Marketing und Tech gemeinsam an Produkten arbeiten. 

► Medien einerseits vor dem Datenhunger der Tech-Konzerne warnen, selbst aber immer größeren Appetit bekommen, um Gewohnheiten und Vorlieben ihrer Nutzer zu verstehen. 

► Medien sich nicht nur Innovationsprojekte und Weiterbildung von Google und Meta bezahlen lassen, sondern ihre Strukturen zunehmend so ausrichten, dass sie zu den Produkten der Konzerne passen. 

► eine neue Generation von Nutzern heranwächst, für die Journalismus nur noch eine Spielart der Informationsvermittlung ist, die auch Blogger, Influencer und Unternehmen versuchen zu betreiben. 

Für die Redaktionen heißt das, neue Formen im Umgang mit externen, aber auch internen Interessengruppen zu finden. Eine davon ist Transparenz. An welchen Stellen sie wichtig ist und wie sie aussehen könnte, beschreibe ich in meiner Kolumne. Du kannst sie als Medieninsider hier lesen

Warum wir dringend über journalistische Werte reden müssen


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re:publica Berlin 2022

Vom 8.-10. Juni 2022 präsentiert die re:publica Berlin Vorträge, Workshops, Performances u.v.m. rund um die Themen unserer (digitalen) Gesellschaft. Mit: Maja Göpel, Luisa Neubauer, Sascha Lobo, Claudia Kemfert, El Hotzo, Eva Schulz & Tilo Jung und vielen mehr.


Beim Stern will man eigentlich in Richtung Zukunft schauen, muss sich aber erst einmal mit der Vergangenheit auseinandersetzen. 

Als erste Amtshandlung nach außen kündigte Neu-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz Aufklärungsarbeit in eigener Sache an. Genauer Gesagt: In Sachen NS-Vergangenheit des Stern-Gründers Henri Nannen

Die Akte wurde vor zwei Wochen wieder vom Funk-Format Strg_F geöffnet. Die Reporter wühlten in der Vergangenheit des legendären Journalisten und Verlegers und fanden pikantes Material: antisemitische Propaganda-Flugblätter, die unter Verantwortung Nannens entstanden waren. Dass Nannen während des Zweiten Weltkrieges für die Nazis arbeitete, war bekannt. Wie seine Arbeit aussah, aber eher weniger. 

Wie das ganze einzuordnen ist, hat mein Kollege Kevin einen Stern– und Nannen-Experten gefragt. Historiker Tim Tolsdorff schrieb seine Dissertation über Nannens Zeit als Gründer nach dem Krieg, machte damals öffentlich, dass er sich für seine Illustrierte von einem gleichnamigen Heft aus der Nazi-Zeit inspirieren ließ. Er sagt über den Stern-Gründer:

„Henri Nannen war bereit, moralische Bedenken hintenanzustellen.“

Tolsdorff erklärt, was neu und brisant an dem zu Tage geförderten Material ist, was sich aus der Historie über Nannens Gesinnung ableiten lässt und berichtet, wieso es manchen ehemaligen Nazi-Komplizen so einfach war, in der Nachkriegszeit Medienkarriere zu machen. Das Interview kannst du als Medieninsider hier lesen.

Historiker Tim Tolsdorff über Henri Nannen und das „Unternehmen Südstern“

Tim Tolsdorff. Foto: Julia Fiedler
Tim Tolsdorff. Foto: Julia Fiedler

News und Entdeckungen der Woche 

zusammengetragen von Kevin Dusch

Spiegel Gruppe steigert Gewinn um fast 100 Prozent

Die Spiegel Gruppe hat 2021 einen Überschuss von 49,9 Millionen Euro erzielt und damit fast doppelt so viel Gewinn gemacht wie im Vorjahr (2020: 25,5 Millionen Euro). Gründe dafür seien geringere Bürokosten durch die Corona-Pandemie sowie der Verkauf der Beteiligung an der Harenberg KG (Burchreport). Beim Umsatz legte das Unternehmen moderat von 256,4 Millionen Euro auf 274,9 Millionen Euro zu (+7,2 Prozent). Rund 100 Millionen Euro davon, also etwa 36 Prozent, fuhr das Digitalgeschäft ein – 25 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt trug der Vertrieb 68 Prozent des Umsatzes bei, die Vermarktung 32 Prozent. Die Kernmarke Spiegel trug mit 56 Prozent einen Prozentpunkt mehr zum Umsatz bei als 2020. Auch mit der Auflage ging es letztes Jahr aufwärts mit plus 12,3 Prozent. Die Zahlen im Detail findest du hier.

Axel Springer und Snap starten globale Partnerschaft

Axel Springer und Snap wollen künftig weltweit eng zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation sei unter anderem die Entwicklung von Augmented-Reality-Formaten für Snapchat. Dabei soll auch die Journalistenschule des Verlags, die FreeTech Academy, eingebunden werden – unter anderem für die Weiterbildung in Sachen Augmented Reality. Die Kooperation umfasst auch die Zusammenarbeit für Snapchats News-Angebot Discover. Zukünftig werden WeltPolitico und der News-Aggregator Upday Inhalte für den Discover-Bereich produzieren. Bild und Insider in den USA werden darüber hinaus auch Formate für das Unterhaltungsangebot Spotlight bereitstellen. Die Ankündigung von Axel Springer findest du hier.

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Candle Media übernimmt ATTN: für 150 Millionen US-Dollar

Candle Media übernimmt laut Axios das Millenial- und Gen-Z-Medienunternehmen ATTN: (gesprochen: Attention) für 150 Millionen US-Dollar. Personell soll sich vorerst nichts ändern. Das Geschäftsmodell von ATTN:beinhaltet neben der Lizenzierung eigener Videoproduktionen auch Beratung und Produktionen für Dritte. Bekanntheit erlangte das Unternehmen in den USA durch die Produktion viraler Social-Media-Videos. Käufer Candle Media, das von der Investmentfirma Blackstone unterstützt wird, kauft seit seinem Gründungsjahr 2021 im großen Stil Produktionsunternehmen ein, darunter Faraway Road Productions, Fauda und Hello Sunshine. Geleitet wird Candle von seinen Gründern, den ehemaligen Disney-Führungskräften Tom Staggs und Kevin Mayer. Die Meldung zum Thema von Axios findest du hier.

Generalstaatsanwalt klagt gegen Zuckerberg wegen Cambridge-Analytica-Skandal

Der Washingtoner Generalstaatsanwalt Karl Racine hat wegen des Cambridge-Analytica-Skandals Klage gegen Meta-Chef Mark Zuckerberg eingereicht. Es ist der zweite Versuch des Juristen, Zuckerberg persönlich zur Verantwortung zu ziehen. Der Vorwurf: Der CEO von Meta soll als Facebook-Chef direkt an mangelhaften Datenschutz-Entscheidungen beteiligt gewesen sein. Der Skandal, der 2018 aufgedeckt wurde, dreht sich um den Zugriff der Analysefirma Cambridge Analytica auf sensible Nutzerdaten von Facebook. Das Unternehmen bekam Zugang zu zahlreichen Informationen, ohne dass die User darüber Bescheid wussten. Einen aktuellen Bericht von Politico findest du hier.

TikTok testet Abo-Bezahlmodell für Creator

TikTok hat angekündigt, einer kleinen Gruppe von Influencern ab dem morgigen Donnerstag die Beta-Version eines Abo-Modells freizuschalten. Nach einem Testmonat der „Live Subscriptions“ soll das Feature allen Accounts mit mehr als 1000 Abonnenten zur Verfügung stehen – sofern die Betreiber volljährig sind. Die Idee: Nutzer zahlen einen monatlichen Preis an Creator, die sie unterstützen wollen, und erhalten im Gegenzug exklusive Chat-Möglichkeiten, Emojis und Abzeichen. Die Preisgestaltung war zunächst nicht bekannt. Die Ankündigung von TikTok findest du hier.


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Neues von den MEDIENTAGEN MÜNCHEN

📰 „Dorthin orientieren, wo der Markt sich hin entwickelt“

Interview mit Martijn van Hout, Managing Director CANAL+ Austria & Country Manager Österreich und Deutschland bei CANAL+ Luxembourg. Zum Blogbeitrag

📰 So ticken Fernsehleute heute

Das Management der SevenOne Entertainment Group hat das Programm ihrer Sender kürzlich in Hamburg vor der Presse präsentiert. Zum Blogbeitrag

🎧 Folge 76: Strategien für die Ausspielung von Inhalten

Über die langfristige Bindung von Mediatheks-Zuschauer:innen, gute digital first Inhalte und die Erwartungshaltung von Nutzer:innen. Zum Podcast


Aus dem Personalticker

► Mandy Best wird Co-Geschäftsführerin der dpa-Tochter Mecom

► Jasmin Maeda wird Chefin von ZDFneo

► Hannes Munzinger und Sophia Baumann gehen von der SZ zu Papertrail Media

► Bauer Media Group: Richard Dawkins wird President of Audio

Mehr Personalien findest du hier und bei Twitter unter @medienjobboerse


Lesetipp

von Kevin Dusch

Im stressigen Tagesgeschäft geht so manche Faustregel für guten Schreibstil verloren. Am Ende bügelt der Textchef Floskeln, Füllwörter und unnötig komplizierte Formulierungen wieder heraus – im besten Fall. Noch besser ist es doch aber, sie gar nicht erst einzubauen und mit einfachen Grundsätzen immer formschön abzuliefern. 

Damit die kleinen Regeln aus dem Volontariat im Gedächtnis bleiben oder dorthin zurückkehren, liefert die ehemalige stellvertretende Watson-Chefredakteurin Anne-Kathrin Gerstlauer in ihrem Newsletter TextHacks jede Woche hilfreiche Kniffe, um Texte mit einfachen Mitteln besser zu machen. Ein paar Beispiele:

► Füllwörter vermeiden: Füllwörter schleichen sich immer in Texte ein, sind für den Inhalt aber unwichtig. Das ist erstmal kein Problem – wichtig ist, sie hinterher zu identifizieren und zu entfernen. Einfach mit der Suchfunktion nach „auch“, „noch“, „schon“, „aber“, „vielleicht“ und „sogar“ suchen, das meiste ist dann schon geschafft.

► Gute Zwischenüberschriften: Zwischenüberschriften verleihen Texten Struktur. Gerstlauer Tipp: Vor dem Texten erstmal nur die Überschriften schreiben und schauen, ob man den Inhalt des Beitrags allein damit grob versteht. Das gibt dem Artikel von Anfang an Struktur.

► Strikt kürzen: Texte sind immer zu lang. Beim Kürzen sollte man sich an seinen Zwischenüberschriften orientieren. Was nicht direkt dazu gehört, kann weg. Und Texter sollten sich immer bewusst sein: Man kann sowieso nicht alles erklären. Also: Kill your darlings.

Mit ihrem Newsletter liefert Anne-Kathrin Gerstlauer einen kleinen Textchef für die Hosentasche. Was sie weiteres zu den angerissenen Themen zu sagen hat und welche Tipps sie noch gibt, liest du hier in ihrem Newsletter.

Viele Grüße sendet dir
Alexandra

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INSIGHT #2

Berichte, Analysen, Wortlautprotokolle: Alle Medieninsider-Artikel zur Causa Reichelt in einem Dossier auf 68 Seiten.

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Alexandra Borchardthttps://alexandraborchardt.com/
Dr. Alexandra Borchardt ist Journalistin mit mehr als 25 Jahren Berufspraxis, 15 davon in Führungspositionen (Süddeutsche Zeitung, Plan W). Sie ist Buchautorin, Beraterin und Professorin. Im April 2020 übernahm sie die Co-Leitung des Studiengangs Medien.Kultur.Journalismus an der Universität der Künste in Berlin, darüber hinaus ist sie u.a. Senior Research Associate am Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford. Als journalistische Leiterin ist sie außerdem für das Digital Journalism Fellowship an der Hamburg Media School verantwortlich. Foto: Ina Abraham

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