Bundestagswahl: Die Einschaltquoten von Bild TV

Ausgabe #39/21

Hallo Medieninsider!

Schön, dass du dabei bist! Was dich in dieser Woche im Lese-Letter unter anderem erwartet:

► Weshalb Alan Rusbridger dem Journalismus Fehler vorwirft 

► Wo Konfliktpotenzial zwischen Spotify und Publishern besteht 

► Wie viele Menschen sich am historischen Wahltag bei Bild TV informierten

► Weshalb der Auftritt von Mathias Döpfner beim BDZV-Kongress nichts Halbes und nichts Ganzes war  

► Welche Medienpolitiker nach der Wahl aus dem Bundestag ausscheiden

► Warum das Kartellamt die Übernahme der Ostthüringer Zeitung blockiert

► Wie sich die Performance von TikTok und Instagram Reels für Publisher unterscheidet

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Journalisten als Teil eines Kulturkampfes

Der Journalismus befindet sich in einer ungewöhnlichen Gemengelage: Einerseits gewann er – nicht zuletzt durch die Arbeit während der Corona-Pandemie – wieder an Vertrauen. Auf der anderen Seite wird er kritisiert wie nie: Mainstream, Voreingenommenheit, Manipulation schreit eine Minderheit und ist dabei kaum zu überhören. Auch bekriegen sich Medien zunehmend untereinander – links gegen rechts, privat gegen öffentlich-rechtlich. 

Die Stimmung ist aufgeheizt – und das nicht nur in Deutschland. Das weiß auch Alan Rusbridger zu berichten. Alexandra Borchardt hat den Journalisten, der den britischen Guardian 20 Jahre lang als Chefredakteur geprägt hat, zum Interview getroffen und mit ihm über die Rolle der Medien in einer polarisierten Welt gesprochen, über das noch immer schwierige Verhältnis zu jungen Menschen, die Bedeutung von Klima-Journalismus und öffentlich-rechtlichen Rundfunk – dabei hielt er sich mit Kritik an der Branche kaum zurück. 

Das Dilemma zwischen steigenden Vertrauenswerten und immer lauter werdender Kritik führt er darauf zurück, dass Journalismus homogener und zunehmend elitär gemacht wird. Rusbridger sagt:

„Es ist etwas Wahres dran, wenn Populisten sagen, Journalisten stehen alle auf derselben Seite.“

Und:

„So wie Politiker gelernt haben, das Spiel der Medien zu spielen, haben Medien das politische Spiel gelernt.“

In Teilen der Bevölkerung entstehe der Eindruck, dass sich Journalismus mehr um Meinung bemühe als um Fakten. Es sei ein schlechtes Signal, das Vertrauen auch wieder kosten wird – auch weil den Menschen dafür nicht mehr zugehört werden muss:

„In einer Gesellschaft, in der du das Gefühl hast, deine Stimme ist nichts wert, wird sich nichts verändern.“

Journalisten sollten sich mit Blick auf die Entwicklung in der Gesellschaft, aufgeheizte Stimmung und zunehmenden Populismus auch nach der Mitverantwortung fragen. Sowohl was die Pandemie angeht als auch den Klimawandel seien sie Teil eines Kulturkampfes geworden. Besonders junge Menschen lernten so ein Mediensystem kennen, das sie direkt verprelle.

Rusbridger spricht im Interview auch über den Kampf zwischen den Medien in Großbritannien. Dabei werden einige Parallelen zu Deutschland deutlich. Er spricht sich für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus und hält ihn besonders mit Blick aufs Lokale für eine Bastion. Das gesamte Interview, in dem er auch den Journalismus über den Klimawandel kritisiert, kannst du als Medieninsider hier lesen


Spotify: Mehr als ein Angriff aufs Radio

Wenn wir über die Transformation der Medienbranche sprechen, müssen wir über Podcasts sprechen – und wenn wir über Podcasts sprechen, kommen wir an Spotify nicht vorbei. Der Streamingdienst aus Schweden ist der große Player im Podcast-Markt. Er ist nicht nur Plattform, sondern auch Produzent – und entschieden in seinem Vorgehen. Konflikte gelten da als programmiert, und zwar nicht nur mit dem klassischen Radio, sondern auch Verlagen und ihren Redaktionen. 

Grund genug, sich ausführlich mit Spotify zu befassen: Für den folgenden Artikel hat das jemand getan, der sich im Podcast- und Audiosegment bestens auskennt: Sandro Schroeder, zuletzt Podcast-Stratege beim Deutschlandradio und jetzt selbstständig unterwegs, beschreibt die Strategie des Unternehmens, dessen Ambitionen und Vorgehen – und zeigt eben auf, wo sich der kritische Blick lohnt. Es ist ein ausführlicher Artikel, geschrieben von einem Audio-Insider. Du kannst ihn als Medieninsider hier lesen.


Wie Bild TV am Wahlsonntag performte

Bild Live
Bild Live

Der vergangene Sonntag war nicht nur für die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland ein Schicksalstag, sondern auch für Bild. Montagelang hatte man auf die Bundestagswahl hingearbeitet, er sollte der Leuchtturm für Bild als TV-Sender werden. Mitarbeiter sprachen auch angesichts des Aufwands von einem „historischen Tag“.

Im linearen Fernsehen aber ging das Programm unter: Nach Infos von Medieninsider standen am Ende des Tages mit rund 880.000 Zuschauern weiterhin unter eine Million in der Bilanz, in der werberelevanten Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) waren es rund 380.000. Es reichte für einen Marktanteil von 0,2 Prozent, in der werberelevanten Zielgruppe kam Bild auf 0,3 Prozent. Das zentrale Sendefenster am Wahlsonntag, zwischen 13 Uhr und Mitternacht, erreichte einen Marktanteil von im Schnitt 0,1 Prozent. In der werberelevanten Gruppe waren es durchschnittlich 0,3 Prozent. In der heißen Phase zwischen 17 (eine Stunde vor der ersten Prognose) und 21 Uhr schalteten 0,4 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren Bild ein, in der werberelevanten Zielgruppe waren es weiter 0,3 Prozent. Allerdings: Um 16.30 und 17.00 Uhr waren es noch so wenig Zuschauer (5700 bis 6700), dass die Quote ab drei Jahren bei null lag – in der werberelevanten Zielgruppe bei 0,1 Prozent (2100 bis 4500 Zuschauer). In der jungen Zielgruppe erreichte Bild in der Spitze etwa 32.000 Zuschauer (20 Uhr) – zu dieser Zeit ein Marktanteil von 0,3 Prozent.

Lesetipp: Wie Bild in seinem ersten Monat als TV-Sender beim Publikum abgeschnitten hat, erfährst du als Medieninsider übrigens hier

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Save the dates: Neue Ausgaben Directors‘ Club

Die Live-Interviews von Medieninsider gehen in die nächste Runde. Ich freue mich auf spannende Gäste:

► Am 14. Oktober um 14.30 Uhr wird Sebastian Turner zu Gast sein. Er ist ehemaliger Gesellschafter, Geschäftsführer und Herausgeber des Tagesspiegel und wird mit mir über Gründertum im Journalismus sprechen sowie über seine Ideen für die Transformation von Fachmedien.

► Am 2. November um 15.30 Uhr kommt Janina Mütze in den Directors‘ Club. Sie ist Co-Gründerin des Meinungsforschungsinstituts Civey, das ausschließlich auf Online-Umfragen setzt. Mit ihr werde ich über die Transformation der Demoskopie sprechen – und sicher auch noch einmal auf Umfragen und Prognosen zur Bundestagswahl zurückblicken.

► Und schon am 12. November um 12.00 Uhr besucht mich Andrea Wasmuth im Medieninsider-Studio. Sie ist seit 2020 in der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group und seit diesem Jahr die Vorsitzende Geschäftsführerin. Mit ihr werde ich über ihre Karriere als Medienmanagerin sprechen und ihren Plan für die Mediengruppe.

Du willst dabei sein? Den Livestream, bei dem du auch selbst Fragen einbringen kannst, gibt es exklusiv für Director-Mitglieder. Alle Infos und die Registrierung findest du hier.

Wenn du vorher Fragen einreichen willst, bist du herzlich eingeladen. Schreib doch einfach eine E-Mail an wirsind@medieninsider.com!


In diesem Zuge habe ich noch eine weitere Information für dich: Bis zum 30. September kannst du die Director-Mitgliedschaft noch zum Einführungspreis anbieten. Heißt: Bei Abschluss einer monatlichen Mitgliedschaft zahlst du die ersten drei Monate nur 9,99 Euro statt 14,99 Euro. An der Jahresmitgliedschaft ändern wir nichts: Hier sparst du zwei Monatsbeiträge und zahlst nur 149,99 Euro. Mehr erfährst du hier.


Mehr News & Entdeckungen aus der Woche

Diese Medienpolitiker von SPD, Grüne, Union und Linke schaffen es nicht wieder in den Bundestag

Martin Rabanus, seit 2018 medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, schafft es genauso wenig erneut in den Bundestag wie die grüne Medienpolitikern Margit Stumpp – obwohl ihre Parteien bei der Wahl deutlich hinzugewonnen haben. Der Grund: Die Politiker landeten auf den Listen ihrer Parteien weit hinten und holten in ihren Wahlkreisen keine Direktmandate. Aus dem Bundestag ausgeschieden sind auch Elisabeth Motschmann, medienpolitische Sprecherin von CDU und CSU, sowie die Linke Doris Achelwilm, die zuletzt auch stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Kultur und Medien war. FDP-Politiker Thomas Hacker und AfD-Mann Marc Jongen sind aufgrund ihrer Listenplätze auch weiterhin dabei. Mehr Infos dazu findest du beim Medienwissenschaftler Christopher Buschow (hier). Eine Kommentierung des DJV mit weiteren Infos findest du hier.

Mehr Diversität bei ARD und Springer

Die ARD möchte intern und im Programm diverser werden und hat dafür das „ARD-Diversity Board“ und der „ARD-Circle Diversität“ ins Leben gerufen. Die senderübergreifenden Gremien sollen Maßnahmen für die Abbildung von Vielfalt umsetzen. Die Federführung übernimmt der RBB. Neue Diversity-Ziele gibt es auch bei Axel Springer: Bis 2026 sollen mindestens 40 Prozent der Führungspositionen konzernweit mit Frauen besetzt werden. Die Beteiligungen von Springer sollen sich zwischen 30 bis 50 Prozent Frauen in weiteren Managementpositionen zum Ziel nehmen. Eine Meldung zur ARD-Initiative von Meedia findest du hier, die Pressemitteilung von Axel Springer hier.

Kartellamt stoppt Übernahme der Ostthüringer Zeitung durch Funke

Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme der Ostthüringer Zeitungdurch die Funke Mediengruppe untersagt. Grund für die Entscheidung ist die Überschneidung des Verbreitungsgebietes mit dem Funke-Titel Thüringische Landeszeitung. Mit der Übernahme wäre der Wettbewerb in der Region laut Kartellamt ausgeschaltet worden. Funke hält mit dem Argument, die beiden Zeitungen würden bereits eng zusammenarbeiten, gegen die Entscheidung. Bereits jetzt hält Funke 60 Prozent der Anteile an der Ostthüringischen Zeitung. Die offizielle Mitteilung des Bundeskartellamts findest du hier

Twitter plant neue Funktionen

Twitter plant eine Reihe von Erweiterungen, die es leichter machen, Geld zu verdienen. Im Live-Audio-Format Twitter Spaces sollen Veranstalter von Dialogformaten bei Marketingaktivitäten unterstützt und der Dienst um die Option reiner Paid-Events erweitert werden. Außerdem soll es künftig leichter sein, vergangene Events noch einmal anzuhören. Darüber hinaus plant Twitter sogenannte Super-Follows einzuführen. Sie sollen es ermöglichen, zahlenden Followern exklusive Inhalte anzubieten. Daneben ist geplant, das bestehende Trinkgeld-Feature auszubauen und um neue Zahlungsdienstleister zu erweitern. Mit dem Zukauf des Newsletter-Dienstleisters Revue sollen darüber hinaus Newsletter-Abos leichter und direkt auf Twitter abgeschlossen werden können. Einen Bericht von Fast Company findest du hier.

Aus dem Personalticker:

► Patricia Schlesinger wird ARD-Vorsitzende

► Heute JournalChristian Sievers wird Nachfolger von Claus Kleber

► Findungskommission schlägt Florian Hager und Stephanie Weber als HR-Intendanten vor

► Abraham Taherivand wird Geschäftsführer bei Table.Media 

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Stellenausschreibungen

► Digital Content Creator (m/w/d) mit Schwerpunkt Grafik und Motion Design bei MOVACT

► Digital Content Creator (w/d/m) mit Schwerpunkt Video & Livestream bei MOVACT

► Community-Redakteur (m/w/d) bei Medieninsider


Kommentar

Falscher Stolz statt Nägel mit Köpfen

Der Auftritt von Mathias Döpfner beim gestrigen BDZV-Kongress war in der Branche sehnlichst erwartet worden: Die Verleger und Verbandsmitglieder wollten ein Update bezüglich der umstrittenen Zusammenarbeit zwischen Upday und Facebook hören. Döpfner aber wärmte nur auf, was vor einigen Wochen nicht er, sondern Vize-Präsident und Madsack-Chef Thomas Düffert leakte: Wenn es seinen Kollegen ein so großes Anliegen ist, sei er bereit, die Zusammenarbeit mit Facebook zu beenden. Auch wenn in einschlägigen Mediendiensten ein anderer Anschein erweckt wurde: Döpfner brachte mit, was vor Wochen schon bei Medieninsider zu lesen war – und damit nichts Neues.

Stattdessen tat er so, als liege die Entscheidung über die zukünftige Zusammenarbeit gar nicht bei ihm, sondern bei Facebook. Immerhin müsse der US-Konzern entscheiden, wer die Dienstleistung anstelle der Springer-Tochter zukünftig übernehmen soll. Das stimmt. Allerdings ist es ein Scheinargument, denn Facebooks Probleme haben mit Döpfner und Upday nichts zu tun.

Der Springer-Chef hätte längst Nägel mit Köpfen machen und das bestehende Vertragsverhältnis fristgerecht kündigen können. Dazu braucht er Facebook nicht. Es hätte seine Glaubwürdigkeit untermauert und er hätte etwas zu verkünden gehabt. Döpfner aber betonte lieber, die „Irritationen“ in der Branche über die Zusammenarbeit nicht nachvollziehen zu können.

Unabhängig davon, wer die richtigen Argumente für oder gegen eine Zusammenarbeit zwischen Upday und Facebook auf seiner Seite weiß: Es hat den Anschein, als wolle sich der Springer-Chef von der restlichen Branche partout nichts sagen lassen, es hat den Anschein von etwas Bockigem. Oder um es mit Döpfner selbst zu sagen:

Döpfners Auftritt (erst seine Rede, dann ein kurzes Interview) kannst du hier bei YouTube anschauen. Über den Konflikt, in dem es im Kommentar geht, erfährst du als Medieninsider hier mehr. Wenn dir der Kommentar gefällt, leite den Newsletter gerne weiter!

Apropos Interview: Über den Upday-Konflikt, aber auch die Kritik der Verlage an Döpfners Strategie sowie weitere Fragen rund ums Leistungsschutzrecht hätte auch ich mich gerne mit ihm unterhalten. Denn Döpfner hat einige Punkte zu machen, andere sind zu hinterfragen.

Seit Monaten versuche ich mein Glück und zwischenzeitlich erreichten mich sogar zuversichtlich stimmende Signale. Passiert ist bislang aber nichts. Zugegeben: Ich würde etwas energischer nachhaken als Döpfners Gesprächspartner beim BDZV-Kongress. 


Darum ist Martin Stedler Medieninsider

Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir mit Medieninsider an den Start gegangen sind. Unser Angebot wäre nichts ohne unsere treuen Mitglieder. Deshalb stellen wir hier einige von ihnen vor – und sie erklären wiederum, weshalb sie eigentlich Medieninsider sind. So wie Martin Stedler:

Medieninsider werden und damit unseren Journalismus unterstützen kann übrigens jeder. Mehr Infos findest du hinter diesem Link.


Aus der Medieninsider-Mediathek

► Arist von Harpe über seine Motive für den Kauf der Hamburger Morgenpost, Paid-Content-Pläne und neue Ideen für die Vermarktung. Zum Video und zur Zusammenfassung

► Katrin Gottschalk, Produktchefin und Vize-Chefredakteurin der taz, über Transformation und eine papierlose Zukunft. Zum Video und zur Zusammenfassung.

► Holger Stark, Investigativchef und stv. Chefredakteur der Zeit, über Pressefreiheit und investigativen Journalismus. Zum Video


Lesetipp

TikTok hat einen neuen Reichweitenrekord von monatlich einer Milliarde aktiven Nutzern verkündet. Vier Jahre nach dem Start entdecken auch Publisher die Videoplattform zunehmend für sich. Darunter: Die Rheinische Post. Seit Februar experimentiert sie mit der Videoplattform, war Teil des finanziell von TikTok geförderten Programms „Lernen mit TikTok“ – und zieht nun eine erste Bilanz:

Lohnt es sich, bei TikTok unterwegs zu sein? Und wie performt TikTok eigentlich im Vergleich zu dessen Kloon Instagram Reels? 
Hannah Monderkamp, Leiterin Audience Development bei der Rheinischen Post, hat ihre Erkenntnisse zusammengetragen. Im Kern sieht sie zwei Learnings:

► Reels eignen sich besser für aktuelle Berichterstattung. Denn auf TikTok dauert es deutlich länger, bis eine große Viewerzahl erreicht wird. Ein Tipp der Redakteure: Noch einmal mehr Menschen sehen Reels, wenn die Beiträge zusätzlich im Feed gepostet werden – auch wenn der Bildausschnitt dadurch unschön beschnitten wird.

► Im Einzelfall bringt TikTok die größere Reichweite. Was Instagram an Schnelligkeit bietet, macht TikTok mit Reichweite wett. Hat eine Nachricht also keinen tagesaktuellen Bezug und ist auch später noch aktuell, erreichen Publisher dort im Zweifel mehr Personen. Außerdem ist bei TikTok die Interaktionsrate höher.

Den ausführlichen Erfahrungsbericht von Hannah Monderkamp findest du hier

Ich wünsche dir noch eine schöne Woche! 

Viele Grüße sendet dir

Marvin

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Marvin Schadehttps://medieninsider.com
Marvin ist Co-Gründer und Founding Editor von Medieninsider und hat sich damit einen kleinen Traum erfüllt. Vor der Gründung war er mehrere Jahre für den Branchendienst Meedia in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim Focus Magazin und zuletzt für Gabor Steingarts Morning Briefing.

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