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„Henri Nannen war bereit, moralische Bedenken hintenanzustellen“

Im Interview ordnet Medienhistoriker Tim Tolsdorff Henri Nannens Rolle in der NS-Zeit ein und sagt, was vom Vermächtnis des Verlegers bleibt.

Jay Rosen: Wo sich der Journalismus selbst im Weg steht

US-Journalismus-Forscher Jay Rosen über unter Druck geratene Mediensysteme und Missverständnisse in Haltungsfragen und bei Diversitätsforderungen.

Gregor Peter Schmitz auf Stern-Mission

Gregor Peter Schmitz ist jetzt offiziell der Mann an der Spitze des Stern. Er soll schaffen, was anderen zuvor nicht gelang.

Dr. Döpfner, der „Monsterjäger“ und die Frage nach den Quellen

Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder hat die möglichen Plagiate in der Doktorarbeit von Mathias Döpfner bereits 2020 entdeckt. Wieso hat er sie erst zwei Jahre später zur Anzeige gebracht?

Skalierung und Marge: Was die neue News-Vorständin Ulrike Handel an Springer schätzt

Bei Axel Springer haben sich die beiden neuen Vorstandsmitglieder vorgestellt. Die neue News-Vorständin Ulrike Handel hatte dabei relativ wenig Worte für das Verlagsgeschäft übrig.

Karla kommt: Das steckt hinter dem ambitionierten Lokalprojekt aus Konstanz

Die Antwort auf schwindenden Lokaljournalismus lautet: neuer Lokaljournalismus. Deshalb kündigt sich mit dem Karla Magazin auch in Konstanz ein neues, verlagsunabhängiges Medium an. Doch die Begebenheiten sind etwas anders als in Münster (Rums) oder Düsseldorf (VierNull).

Respektlos und null nachhaltig: Gruners Geo und das Baumarkt-Blättchen

Gruner + Jahr lanciert innerhalb der Markenwelt Geo ein neues Heft über Nachhaltigkeit. Entstanden ist der Ableger aber nicht aus Eigeninitiative, sondern im Auftrag der Baumarkt-Kette Toom. Während Respekt auf der Titelseite steht, ist das Heft das Gegenteil von dem, was es verspricht. Mit Respekt und Nachhaltigkeit hat das was, Gruner + Jahr macht, nichts mehr zu tun, kommentiert Marvin Schade.

Demo bei Springer: Kritik an Berufung von Marina Owsjannikowa als Welt-Korrespondentin

Die russische Journalistin Marina Owsjannikowa arbeitet jetzt auch für die Welt. Das gefällt nicht jedem - und sorgt sogar für eine Demonstration.

Süddeutsche in Schieflage: Tschüß mit SZ

Der Abgang von Bastian Obermayer und Frederik Obermaier ist der vorläufige Höhepunkt einer nunmehr seit drei Jahren anhaltenden Krise bei der Süddeutschen Zeitung. Das Qualitätsmedium verliert namhafte Journalisten. Der Grund: Die allgemeine Unzufriedenheit in der Belegschaft wird größer statt kleiner. Das liegt nicht nur am vor einiger Zeit verabschiedeten Sparprogramm.

Video-Podcast: Alexandra Borchardt berichtet vom International Journalism Festival in Perugia

Alexandra Borchardt teilt im Video-Podcast ihre Erkenntnisse vom International Journalism Festival in Perugia

Öffentlich-rechtliche Ignoranz

Georg Restle behauptet in der Tagesschau, die ukrainische Regierung lasse keine Journalisten nach Bucha – während viele Kollegen aus dem Vorort von Kyiv berichten. Es ist nur ein Beispiel öffentlich-rechtlicher Ignoranz, kommentiert Marvin Schade.

The Kyiv Independent: Vom News-Start-up zum neuen Leitmedium der Ukraine

Vier Monate nach Start ist The Kyiv Independent plötzlich das Medium der Ukraine und international beachtet. Im Interview erzählt CEO Daryna Shevchenko, wie Journalismus im Krieg funktioniert.

Bastian Obermayer und Frederik Obermaier verlassen die Süddeutsche Zeitung

Sie arbeiten seit 2012 bei der Süddeutschen Zeitung und haben sie zur Adresse für investigative Recherchen gemacht. Nun ziehen Bastian Obermayer und Frederik Obermaier weiter.

Journalismus im Krieg: Reporter über ihre Arbeit in der Ukraine und Pressefreiheit in Russland

Im Twitter-Space von Medieninsider haben Kriegs- und Krisenreporter über ihre Arbeit und die Pressefreiheit in der Ukraine und Russland diskutiert. Wir haben die wichtigsten Aussagen aus dem zweistündigen Talk zusammengefasst.

BDZV-Beben: Funke Mediengruppe kündigt Mitgliedschaft im Verlegerverband

Die Funke Mediengruppe kündigt ihre Mitgliedschaft im Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Das geht aus einem Medieninsider vorliegenden Antwortschreiben an die Vizepräsidenten hervor.

Journalismus im Ukraine-Krieg: Medieninsider spenden

Wir spenden die Hälfte unseres Umsatzes aus Jahres-Mitgliedschaften an Reporter ohne Grenzen

Opportune Augenzeugen und Kriegstreiberjournalismus

Die Berichterstattung über Putins Krieg gegen die Ukraine darf nicht aus dem Bauch heraus erfolgen, sondern muss professionell sein. Es geht um viel. Ein ethischer Kompass nutzt, um einzuschätzen, was zugemutet werden muss und was man besser unterlässt, schreibt Marlis Prinzing in ihrem Gastbeitrag.

Nach Döpfner-Eklat: BDZV bietet Julia Becker Präsidiums-Posten an

Die Vize-Präsidenten des Bundesverbands der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) wollen den Ausstieg der Funke Mediengruppe verhindern und bieten Verlegerin Julia Becker eine Zusammenarbeit an.

Bild TV: Augenzeugin sendete gar nicht aus Ukraine 

Bild schaltete in den vergangenen Tagen immer wieder eine Lehrerin ins Programm, die den Krieg in der Ukraine und die Entwicklungen in Kiew „hautnah“ miterlebe. Das war falsch. Anders als behauptet, war die Frau aus Deutschland zugeschaltet.

BDZV-Theater: Das nimmt Ihnen doch keiner ab!

Nach dem Eklat von Madsack-Chef Thomas Düffert fordert nun Funke-Verlegerin Julia Becker den Rücktritt von Mathias Döpfner als BDZV-Präsident. Alle drei machen sich unglaubwürdig, meint Marvin Schade. Und fordert verlegerische Haltung.

Nach BDZV-Treffen: Madsack-Chef Thomas Düffert tritt als Vize zurück

Thomas Düffert, CEO der Madsack Mediengruppe, hat gegenüber der Geschäftsführung und dem Präsidium des Bundesverbands der Digitalpublisher und Zeitungsverleger seinen Rücktritt als Vize-Präsident erklärt.